Nur noch Endspiele

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MEHRING/SALMROHR. Für beide Vertreter der Region geht es in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar an den letzten drei Spieltagen um alles – für Mehring gar um das sportliche Überleben. Salmrohr kämpft dagegen mit dem letzten Aufgebot um die Teilnahme an der Relegation zur Regionalliga.

SV Mehring – SC Idar-Oberstein, Samstag, 18 Uhr, Kunstrasenplatz „Auf der Lay“

„Das erste von drei Endspielen“ nennt Mehrings Trainer Frank Meeth das Duell mit dem SC Idar-Oberstein. Und fügt erst unmissverständlich hinzu: „Wir müssen dieses Spiel gewinnen.“ Und legt noch mal nach: „Und wir können das auch.“

Nun ist Meeth kein Phantast, der denkt, dass seiner Elf irgendwas in den Schoss fällt. Zu einer solchen Annahme kann ihn selbst die Aussage von Gästecoach Thomas Riedl („Es ist derzeit schwierig, die Mannschaft zu motivieren“) nach der kürzlichen 1:3-Niederlage in Völklingen verführen. „Die haben schon richtig viel Qualität im Kader“, sagt Meeth, aber es hilft uns in der derzeitigen Situation ohnehin nicht, uns Gedanken über über vorhandene oder nicht vorhandene Klasse des Gegners zu machen. Für uns zählt nur eines, wir müssen kämpferisch alles abrufen, was möglich ist. Das ist aber auch das mindeste, was erwartet werden kann.“

Die Chance, für eine Überraschung zu sorgen, sieht der Trainer als „nicht unrealistisch“ an. Wenn alles passt. Eine wichtige Voraussetzung wäre schon mal das Mitwirken von Sebastian Ting, der ein paar Tage kränkelte und erst im Abschlusstraining erstmals wieder eingreifen kann. Die lange verletzten Marcel Semane und Simon Monzel stehen vielleicht auch im Aufgebot.

SV Waldalgesheim – FSV Salmrohr, Samstag, 15.30 Uhr, Rasenplatz

Mit dem buchstäblich letzten Aufgebot reist der Tabellenzweite zum abstiegsbedrohten SV Waldalgesheim mit dem festen Vorsatz, den Platz hinter dem designierten Meister FK Pirmasens abzusichern.

Es wird das vielleicht schwerste Spiel im neuen Jahr, denn den Salmtalern, die schon am vergangenen Wochenende kaum noch personelle Alternativen hatten, gehen jetzt buchstäblich am Stock. Robin Mertinitz plagt sich mit Muskelproblemen herum, Kapitän Daniel Schraps, der schon gegen Völklingen früh ausgewechselt werden musste, leidet an einer Schambeinentzündung und einem Muskelfaserriss im Adduktorenbereich, Alexander Adrian wird nach wie vor wegen eines Rippenbruchs fehlen.

Das führt bei Trainer Uwe Schüller zwangsläufig zu Standardaussagen: „Wir haben schon oft genug bewiesen, dass wir auch mit widrigen Umständen klar kommen.“ Oder auch: „Wir werden alles geben, weil wir jeden Punkt brauchen.“ Und ganz beruhigend: „Wir werden sicher nicht nur mit elf Mann dahin fahren.“

Dass es schwer wird, weiß Schüller natürlich, weil den Hausherren das Wasser im Abstiegskampf bis zum Hals steht.

Für den Wechsel von Robin Mertinitz nach dieser Saison nach Pirmasens hat Schüller übrigens Verständnis: „Er geht zu einem sicheren Regionalligisten und kann sich beruflich weiterbilden. Außerdem hat er mit uns jederzeit ganz offen kommuniziert.“ (wir)

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