Gesundheitsgefahr! – Die Wahrheit über die Grüneberghalle

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TRIER. Am 25. April 2014 wurde die Turnhalle am Grüneberg geschlossen. Der Grund: Schimmelbefall (lokalo berichtete). Nach Informationen, die unserer Redaktion zugänglich gemacht wurden, erfolgte diese Maßnahme der Stadt vermutlich allerdings viel zu spät. Denn schon 2012 war der Schimmelbefall in dieser Halle deutlich sichtbar.

Bereits am 22. August 2012 wurde der Schimmelbefall dokumentiert. Die Fotos, die das beweisen und die wir hier veröffentlichen, wurden der lokalo-Redaktion zur Verfügung gestellt. Nach den Informationen unserer Leserin, die nicht genannt werden möchte (Name ist der Redaktion bekannt), war der Schimmelbefall auch damals schon offiziell bekannt, als Ursache dafür sei ein Wassereinbruch im Geräteraum genannt worden. Zeitnah seien dann auch Turnmatten und Bälle entsorgt worden.

Auch die weiteren Angaben der Informantin sind beunruhigend: „Der Sportbetriebe wurde nicht unterbrochen. Insgesamt ist die Grüneberghalle in einem sehr schmutzigen und renovierungsbedürftigen Zustand. Ich konnte die Halle als Allergikerin und Asthmatikerin gar nicht mehr betreten.“ Außerdem: „Der Geruch in der Halle und den Nebenräumen wird nicht nur von mir, als sehr muffig und unangenehm wahrgenommen. Man kann auch von stinken sprechen.“

Die Grüneberghalle reiht sich in die unrühmliche Liste öffentlicher Gebäude in Trier ein, in denen Schimmelbefall oder gravierende bauliche Mängel festgestellt wurden. Wie das Auguste-Victoria-Gymnasium, die Egbert-Grundschule, die KITA Trier-Tarforst, die Toni-Chorus- und die Wolfsberghalle – um nur einige zu nennen.

Auch von der Schließung der Halle hatte unsere Redaktion durch einen Informanten erfahren. Entgegen der Auskunft der Stadt wurde die Halle von der Grundschule Trier-Kürenz nicht für den regelmäßigen Schulsport genutzt, sondern ausschließlich von Schul-AGs. Der TV Jahn Kürenz, die Freizeitsportler der Stadtwerke Trier, der Karnevalsverein Rote Funken, die Radsportler des RV Schwalbe Trier, Abteilungen des Postsportvereins Trier und des Trimmelter SV, die ebenfalls alle Nutzer der Halle sind, müssen sich Ausweichquartiere suchen. (wir)

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1 KOMMENTAR

  1. Zitat der Informantin: “ Insgesamt ist die Grüneberghalle in einem sehr schmutzigen und renovierungsbedürftigen Zustand. Ich konnte die Halle als Allergikerin und Asthmatikerin gar nicht mehr betreten.“ Außerdem: „Der Geruch in der Halle und den Nebenräumen wird nicht nur von mir, als sehr muffig und unangenehm wahrgenommen. Man kann auch von stinken sprechen.“
    Tja, wenn die Informantin die Halle nicht betreten konnte, woher will sie dann wissen wie schmutzig etc. es war/ist? Und woher die Kenntnis vom Geruch??
    Da stimmt doch etwas nicht bei dieser Berichtserstattung!

  2. @ Kritiker: Hey, geht’s noch. Das ist ja vielleicht eine alberne Argumentation. Die Bilder wurden schließlich auch in der Halle gemacht. Wäre sonst ja wohl auch sinnlos gewesen. Also war sie ja in der Halle drin. Dass sie nach dem schönen Schimmelbefall nicht mehr rein wollte, ist ja verständlich, oder?
    Wer die Fotos dieser Bälle sieht, kann sich sehr gut vorstellen, dass es dort muffig riecht. Und sauber ist ja wohl was anderes, oder?
    Ich frage mich schon, warum sie sich bei diesem Artikel zum Verteidiger der Behörde machen. Da kommt mir doch ein Verdacht ….

  3. Finde es erschreckend, dass es so lange braucht, um Maßnahmen zu ergreifen. Desweiteren wundert es mich auch sehr das die Privatschule Eberhard, die regelmäßig ihren Sportunterricht dort abgehalten hat, nicht erwähnt wird. Es ist traurig zu sehen, wie Kinder unter diesen Umständen ihren Unterricht absolvieren mussten, wenn es so ersichtlich wae, dass mit dieser Sporthalle etwas nicht in Ordnung ist. Meiner Meinung nach ist es das Versagen vieler Leute, auf Kosten der Gesundheit der Kinder.

  4. @3. kritiker

    Der lokalo- Redaktion war nicht bekannt, dass die Privatschule Eberhard dort Sportunterricht abhält.

    Für die Redaktion
    Willi Rausch

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