Die Kreissieger heißen Mandern und Oberemmel

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MANDERN/KONZ-OBEREMMEL. Mandern und Konz-Oberemmel heißen die Kreissieger beim diesjährigen Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Die beiden Orte können damit am Gebietsentscheid teilnehmen, bei dem es auch um die Qualifikation für das Landesfinale geht. Außerdem haben sich die Orte Wasserliesch und Mannebach als zweitplatzierte Gemeinden für den Gebietsentscheid qualifiziert.

Insgesamt zehn Orte aus dem Kreis Trier-Saarburg haben in diesem Jahr an dem Wettbewerb teilgenommen. In der Hauptklasse beteiligten sich neben Mandern und Wasserliesch die Orte Sommerau und Farschweiler. Bei der Hauptklasse handelt es sich um Dörfer, die erstmals oder nach einem längeren Zeitraum am Wettbewerb teilnehmen.

Neben Konz-Oberemmel und Mannebach waren außerdem die Dörfer Greimerath, Lampaden, Klüsserath und Schillingen in der Sonderklasse vertreten, was bedeutet, dass sie sich bei früheren Wettbewerben schon einmal für den Gebietsentscheid qualifiziert hatten. Aus beiden Klassen dürfen die beiden Orte mit den Plätzen eins und zwei am Gebietsentscheid teilnehmen.

Eine Kommission unter der Leitung von Joachim Maierhofer vom Bereich Dorferneuerung und Denkmalpflege in der Kreisverwaltung hat die Orte im Rahmen des Kreisentscheids in den vergangenen Tagen „unter die Lupe“ genommen.

Der Wettbewerb soll Gemeinden und Bürger ermuntern, ihre Dörfer als attraktive Lebensräume auf der Grundlage der historischen Entwicklung und der ortstypischen Gegebenheiten zu gestalten.

Kriterien für die Bewertung sind daher unter anderem Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen der Orte, das bürgerschaftliche Engagement sowie soziale und kulturelle Aktivitäten, die Baugestaltung und -entwicklung sowie das Ortsbild und die Integration des Dorfes in die Landschaft.

Die teilnehmenden Dörfer erhielten bei der Besichtigungstour des Kreises auch fachliche Informationen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. So verstand sich die Kreiskommission vor allem auch als Ratgeber der Gemeindevertreter und Bürger, um im Sinne einer „Vor-Ort-Moderation“ die Möglichkeiten einer weiteren positiven Dorfentwicklung aufzuzeigen. In diesem Sinne war auch die Beteiligung der Bürger bei den Ortsbesichtigungen ausdrücklich erwünscht und ist in Anspruch genommen worden. Der Dorfwettbewerb sei eine Chance, mit engagierten Bürgern, Vereinen und Verbänden Ideen für die Zukunft der Gemeinden zu entwickeln, so Landrat Günther Schartz.

Der Gebietsentscheid im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2014 findet im Juni statt. (red)

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