Erste Risse tun sich auf

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In diesem Trikot wird Robin Mertinitz (links) nicht mehr oft zu sehen sein.

Bildquelle: lokalo.de

SALMROHR. Unter normalen Umständen ist es ungewöhnlich, dass der Spieler einer Mannschaft, die noch um den Aufstieg in eine höhere Klasse kämpft, den Verein wechselt. Im Fall des FSV Salmrohr, der auf Platz 2 der Oberliga mit der Chance auf den Aufstieg in die Regionalliga steht, kann der nun verkündete Abschied von Robin Mertinitz den Rückschluss zulassen, dass die geschlossene Einheit beim finanziell angeschlagenen FSV langsam zu bröckeln beginnt.

Zwei Jahre spielte Mertinitz für die Salmtaler, über denen das Damoklesschwert des Insolvenzverfahrens schwebt, jetzt wurde der Wechsel zum Ligarivalen FK Pirmasens bekanntgegeben, der den Meistertitel in der Tasche hat. Seit seinem Abschied aus der U 17 des SV Eintracht Trier 05 ist der 24-Jährige ganz schön rumgekommen. Zunächst ging er zum FSV Mainz 05, den er mit dem entscheidenden 2:1 im Jahr 2009 zum deutschen A-Junioren-Titel schoss. Nach dem Wechsel in den Seniorenbereich kickte der Zerfer für die Mainzer U 23, dann beim SC Idar-Oberstein, ehe er beim FSV anheuerte.

Nun wählt er den sicheren Weg in die Regionalliga. Der FK Pirmsasens wird als Oberliga-Meister im kommenden Jahr definitiv in der vierten Liga an den Start gehen. Der FSV muss seine sportliche und finanzielle Qualifikation erst noch nachweisen. (wir)

 

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