„Für Frieden in der Ukraine!“

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TRIER. Die Arbeitsgemeinschaft Frieden veranstaltet am Montag, 5. Mai von 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr auf dem Trierer Kornmarkt eine Mahnwache für Frieden in der Ukraine und fordert: „Gemeinsame Sicherheit statt Konfrontation, Abrüsten und verhandeln statt eskalieren!“

„Wir sind in Sorge angesichts der sich zuspitzenden Krise in und um die Ukraine. Wir sind weder Freunde der Herrschaft des Putin-Systems noch der Expansion von NATO, USA und EU“, erläutert Markus Pflüger von der AGF. Eine friedliche Bearbeitung des Ukraine-Konflikts sei möglich, werde durch die Ein­mischung der Großmächte EU, USA und Russland aus Macht­hunger jedoch immer schwieriger. Die AG Frieden fordert eine unabhängige, demokratische Regierung in der Ukraine und keine weitere Einmischung durch die EU, USA oder Russland.

„Wir brauchen jetzt eine gewaltfreie, auf Deeskalation zentrierte Politik der Großmächte: Dazu gehört ein Stopp sämtlicher Rüstungsexporte in die betroffenen Regionen und die Aufhebung unsinniger Sanktionen!“, so Hermann Anell, „die Unterstützung der rechtsradikalen Gruppierungen in der jetzigen ukrainischen Regierung durch EU und USA muss sofort beendet werden! Von Politik und Medien verlangen wir rhetorische Abrüstung.“

Die Eskalation in der Ukraine führe uns einmal mehr vor Augen: „Notwendig ist ein umfassender Abrüstungsprozess in Europa: Verhandeln ist besser als schießen“, so die Friedensbewegten aus Trier, sie fordern, dass die Ukraine nicht zum Boll­werk gegen Russland ausgebaut wird, sondern eine Vermittlerposition in der Region einnimmt.

Die AG Frieden distanziert sich mit der“antifaschistischen Mahnwache“ ausdrücklich von auch rechten Montags­demos und Verschwörungstheorien wie in Berlin. Rassis­tische, anti­semitische, rechts­extreme oder menschen­verachtende Äußerungen und Inhalten sowie Organisationen und Personen werden bei der AGF-Veranstaltung nicht geduldet. (red)

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