Eintracht Trier: 2:0-Sieg in Frankfurt

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FRANKFURT/TRIER. Knapp über 100 Zuschauer in der Frankfurter Volksbank Arena interessierten sich für das sportlich bedeutungslose Spiel zwischen Eintracht Frankfurt II und der Gastmannschaft Eintracht Trier. In einer Partie auf schwachem Niveau konnte die Eintracht einen verdienten 2:0-Auswärtserfolg feiern.

Es war eine Partie ohne sportlichen Wert und das Geschehen auf dem Rasen plätscherte auch lange Zeit dementsprechend belanglos und ohne jegliche Highlights vor sich hin. Die 22 Spieler auf dem Rasen taten nur das Mindeste. Der SVE war zwar über weite Strecken optisch überlegen, aber spätestens am Sechzehnmeterraum war Schluss mit der Offensivkraft der Elf von Jens Kiefer.

In der 29. Minute dann doch das Tor für die Moselstädter: Nach einer Ecke von Alon Abelski war es Torge Hollmann, der den Ball für Christoph Buchner vorlegte. Die Nummer Fünf im Eintracht-Dress musste nur noch einschieben – 1:0 für den SVE. Wenig später dann eine Premiere im Eintracht-Trikot: Torhüter Andi Lengsfeld verließ angeschlagen das Feld und wurde durch Dominik Thömmes ersetzt. Thömmes ist der Sohn von Eintracht-Legende Rudi Thömmes und feierte gegen die zweite Mannschaft der Frankfurter Eintracht seinen ersten Pflichtspiel-Einsatz. Rudi und sein Filius wurden von den mitgereisten Fans mit Sprechchören gefeiert. Eingreifen musste der 17-Jährige in den ersten 45 Minuten noch nicht. Zur Halbzeitpause lag Trier in einer ereignisarmen Partie verdient mit 1:0 in Führung.

Einen Auftakt nach Maß erwischte Eintracht Trier in die zweite Halbzeit. In der 46. Minute versuchte es Lars Bender aus der Distanz. SGE-Torhüter Philipp Wolf ließ den Ball abprallen und Sylvano Comvalius bedankte sich mit seinem 13. Saisontreffer zum 2:0 für die Mannschaft aus der ältesten Stadt Deutschlands.  Wenig später war es erneut der Niederländer Comvalius, der sogar das 3:0 auf dem Fuß hatte, jedoch freistehend aus spitzem Winkel an Wolf scheiterte. (52. Minute) Beide Trainer wechselten jetzt munter durch und das Spiel verflachte zusehends von Minute zu Minute. Wenn die Luft nicht schon über die gesamten 90 Minuten raus war, so war es spätestens jetzt der Fall. Die zweite Mannschaft des Bundesligisten Eintracht Frankfurt, die derzeit auf dem 13. Tabellenplatz rangiert, erweckte nicht den Anschein, mit einer Schlussoffensive noch einmal das Ruder herumreißen zu können. In der 83. Minute konnte sich Dominik Thömmes dann doch noch auszeichnen, als er einen Schuss von Findik mit dem Fuß abwehrte.

Am Ende reichte es für die Eintracht zu einem verdienten, wenn auch glanzlosen 2:0-Erfolg in der Frankfurter Volksbank Arena. Es war der erste Auswärtssieg unter dem neuen SVE-Coach Jens Kiefer. Eintracht Trier festigte damit den fünften Tabellenplatz, Frankfurt bleibt Tabellendreizehnter. (cw)

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