Zeitgeschichtliche Wanderausstellung im Palais Walderdorff

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TRIER. Das Schicksal von 16 Gewerkschaftsmitgliedern, die ihre KZ-Haft zwischen 1933 und 1945 teilweise nicht überlebten, steht im Mittelpunkt der zeitgeschichtlichen Wanderausstellung „Seid wachsam, dass über Deutschland nie wieder die Nacht hereinbricht“, die vom 12. Mai bis 8. Juni im Atrium des Palais Walderdorff zu sehen ist.

Sie bietet eine eindrucksvolle Dokumentation des Widerstands gegen das verbrecherische und menschenverachtende NS-Regime in gewerkschaftlichen Gruppen sowie in Zusammenarbeit mit Kommunisten und Sozialdemokraten.Studenten der FU Berlin haben die Biographien der 16 Gewerkschafter recherchiert und für die Ausstellung aufbereitet. Ergänzend entstand ein Begleitband, der das Schicksal von insgesamt 34 Gewerkschaftern im Widerstand nachzeichnet.

Beide Projekte wurden mit Unterstützung der Hans-Böckler-Stiftung realisiert. Die Ausstellung der Gedenkstätte des Museums im früheren Konzentrationslager Sachsenhausen bei Oranienburg wird am Montag, 12. Mai, 19 Uhr, eröffnet. (red)

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