Nichts zu verschenken

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MEHRING/SALMROHR. Im Endspurt der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar gelaufen kommt es zur letzten Englischen Woche. Bereits am Mittwoch, 30. April, tritt der SV Mehring gegen den SV Elversberg II an, der FSV Salmrohr muss sich beim SV Gonsenheim beweisen. Auf der Zielgeraden der Saison haben beide Clubs nichts mehr zu verschenken.

SV Mehring – SV Elversberg II, Mittwoch, 19 Uhr, Kunstrasenplatz „Auf der Lay“

Nach dem Rückschlag durch die Heimniederlage gegen Mechtersheim (0:2) undden verschenkten Punkten im Auswärtsspiel bei der TSG Pfeddersheim (2:2) steht der SV Mehring im Heimspiel gegen die SV Elversberg II in der Pflicht zu punkten. Dem Drittletzten (32 Punkte) reicht dabei vermutlich gegen die ebenfalls noch nicht gesicherten Saarländer (37) ein Remis nicht aus. Das weiß auch Trainer Frank Meeth, der die Gäste am vergangenen Sonntag beim 2:2 gegen die SG Betzdorf in Augenschein genommen hat.

Waren beim letzten Heimspiel noch eher kämpferische Qualitäten bei den Gastgebern gefragt, so wird gegen Elversberg das komplette Paket erforderlich sein, um den Gegner in die Knie zu zwingen. Wie bei fast allen „Reserven“ oder auch „U-23-Abteilungen“ höherklassiger Mannschaften kommt mit Elversberg eine Elf, die auch spielerisch viel zu bieten hat.

„Wenn wir so auftreten, wie in Pfeddersheim, bin ich zuversichtlich“, sagt Meeth, „wir sollten gravierende individuelle Fehler allerdings tunlichst vermeiden.“

SV Gonsenheim – FSV Salmrohr, Mittwoch 19 Uhr, Kunstrasenplatz Gonsenheim

Der FSV Salmrohr hat sich an den beiden letzten Spieltagen ein Polster im Kampf um Platz 2 zugelegt. Der Sieg gegen Idar-Oberstein (3:2) und die erneuten Patzer der Konkurrenz haben für einen Fünf-Punkte-Vorsprung gesorgt. „Kein Grund nachzulassen“, warnt Trainer Uwe Schüller, „die Spiele die jetzt kommen, sind gefährlich, weil wir auf Mannschaften treffen, die im Abstiegskampf noch punkten müssen.“ Das trifft auch auf Gonsenheim zu, die mit einem Sieg gegen die Salmtaler den vorzeitigen Klassenerhalt feiern könnten.

Die Mainzer Vorstädter stellen zwar eine wacklige Abwehr (53 Gegentore), obwohl sie mit dem Ex-Trierer Jonas Raltschitsch deutlich an Stabilität gewonnen haben. Dennoch nimmt Schüller die Aufgabe sehr ernst. „Ich habe die Spieler in den Trainings immer wieder gewarnt. Ich hoffe, sie haben diese Warnungen verinnerlicht.“

Im Kader des Tabellenzweiten fehlt Alexander Adrian (Rippenbruch) – er wird noch etwa zwei Wochen pausieren müssen. Dafür besteht Hoffnung, dass Tobi Baier eingesetzt werden kann. Schüller: „Er hat die letzten Einheiten mitmachen können. Ob er spielen kann, entscheidet sich erst kurz vor dem Anpfiff.“ (wir)

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