Neue Hauptorgel für die Konstantin-Basilika

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TRIER. Finanzminister Carsten Kühl hat am Dienstag, 29. April, in Trier den Einbau der neuen Hauptorgel in die Konstantin-Basilika besichtigt. In seiner Zuständigkeit als Bauminister nimmt er die Bauherrenfunktion für das Land wahr. „Mit der neuen Hauptorgel erhält die Konstantin-Basilika wieder ein Instrument, das der besonderen Würde und Ausstrahlung dieses gewaltigen Raumes und seiner Nutzung als evangelische Kirche entspricht“, sagte Kühl zu den umfangreichen Bauarbeiten, die nun durch den Einbau des Instruments noch in diesem Jahr ihren Abschluss finden sollen.

„Wir ermöglichen mit dem Orgelneubau die Weiterentwicklung dieser bedeutenden UNESCO-Welterbestätte. Der Wiederaufbau der Konstantin-Basilika kann mit der neuen Orgel rund 70 Jahre nach ihrer Zerstörung im 2. Weltkriegs abgeschlossen und vollendet werden. Das ist für das Land und auch mich persönlich ein besonderer Moment. Mein besonderer Dank gilt all denen, die durch Ihre Spende einen wesentlichen Beitrag zum Neubau der Orgel geleistet haben“, sagte Kühl.

Der Kostenrahmen von 3,42 Millionen Euro wurde mit Landesmitteln in Höhe von 2,8 Millionen finanziert. Zusammen mit einem Beitrag der Evangelischen Kirchengemeinde Trier kamen aus Spendenmitteln inzwischen rund 633 000 Euro zusammen.

Pfarrer Guido Hepke von der Evangelischen Kirchengemeinde betonte: „Insbesondere den zahlreichen Orgelpfeifenpaten ist es zu verdanken, dass die neue Hauptorgel nun endlich ihre Gestalt annehmen kann.“ Aber auch große Sponsoren wie beispielsweise die Sparkasse Trier sowie die Stadtwerke Trier seien natürlich unerlässliche Unterstützer dieses Großprojektes, so Hepke weiter.

Die neue Hauptorgel habe aber auch noch einen ganz anderen Aspekt, so der Pfarrer: „Wichtig ist, dass mit der neuen Hauptorgel nun die Basilika auch als Gottesdienststätte attraktiver wird: Gottesdienste werden mit einer anderen Tiefe und Qualität gefeiert werden können.“

Einen kleinen Wehmutstropfen gibt es: Aufgrund der Baumaßnahmen sei die Nutzung der Basilika zurzeit eingeschränkt. „Wir versuchen aber, die Basilika so oft wie möglich zu öffnen, damit die Menschen aus der Stadt sich selbst ein Bild vom Bau der neuen Orgel machen können.“

Und mit einem zufriedenen Blick auf das riesige Baugerüst, an dem sich so langsam die neue Hauptorgel erahnen lässt, betont Hepke: „Es ist alles im Zeitplan, es sieht gut aus.“ (red)

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