Vorsorge im zertifizierten Gefäßzentrum

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Bildquelle: Klinikum Mutterhaus

TRIER. Am Samstag, 10. Mai, findet bundesweit der fünfte nationale Bauchaortenaneurysma-Screening Tag statt. Von 10.30 bis 13 Uhr haben Interessierte die Gelegenheit, sich im zertifizierten Gefäßzentrum des Klinikums Mutterhaus der Borromäerinnen zu informieren, sich beraten und untersuchen zu lassen.

Seit 2009 organisiert die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin einen bundesweiten Bauchaortenaneurysma-Screeningtag (BAA-Screeningtag). An diesem Tag informiert auch das zertifizierte Gefäßzentrum im Trierer Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen über die Gefahr eines Aneurysmas in der Bachaorta.

„Wir legen den speziellen Fokus auf die Vorsorge. Beim Screening tasten wir den Bauch ab und führen eine kurze Ultraschalluntersuchung mittels Ultraschall durch“, berichtet der Leiter des Gefäßzentrums und Chefarzt der Gefäßchirurgie, Dr. Christian Sprenger. „Diese Untersuchung ist komplett schmerzlos und strahlenfrei und sorgt dafür, dass ein Aneurysma frühzeitig erkannt werden kann. Denn nur dann können vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden.“

Unter einem Aneurysma versteht man die Erweiterung einer Schlagader. Diese Erweiterung kann in allen Körperregionen auftreten. Sie betrifft am häufigsten die Bauchschlagader. „Fünf von hundert Männern über 65 Jahre haben eine krankhafte Erweiterung dieser Hauptschlagader, welche überwacht werden sollte“, so Sprenger. „Bei einem von hundert Patienten ist eine umgehende Behandlung notwendig. Aktive und frühere Raucher sind besonders gefährdet, darüber hinaus wird auch eine erbliche Veranlagung beobachtet. Frauen haben ein niedrigeres Risiko, sollten aber beim Vorliegen von Risiken ebenfalls untersucht werden.“

Der Eintritt zum Informationstag ist frei. (red)

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