Theater Trier: Premiere von „Glaube, Liebe, Hoffnung“

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TRIER. Premiere im Theater Trier: Am kommenden Samstag, 3. Mai, zeigt das Kulturhaus das Stück „Liebe, Glaube Hoffnung“ des österreich-ungarischen Autors Ödön von Horváth. Die Inszenierung besorgt Charles Muller, Intendant des Theaters in Esch. Damit setzt sich auch bei der neuesten Produktion die erfolgreiche Kooperation des Theaters Trier mit dem Theater in Esch fort. Denn bereits in den vergangenen Jahren fand ein kontinuierlicher Austausch von Gastspielen zwischen den beiden Theatern statt.

Das Stück selbst, Horváths neuntes Drama, 1932 erschienen, spielt zur Zeit der Weimarer Republik. Es herrscht Arbeitslosigkeit und Rezession. Elisabeth will dennoch nicht aufgeben. Sie ist fest entschlossen, das Geld zu beschaffen, das sie braucht, um sich eine Existenz aufzubauen. So verfällt sie auf die Idee, schon zu Lebzeiten ihren Leichnam für 150 Mark dem Anatomischen Institut zu verkaufen. Doch Elisabeths Vorhaben scheitert.

Dann scheint sich das Schicksal zu wenden. Ein junger Polizist verliebt sich in Elisabeth, eine spätere Heirat scheint nicht ausgeschlossen. Aber wieder erfüllt sich Elisabeths Hoffnung auf eine andere, bessere Zukunft nicht. Ihre Situation wird immer verzweifelter.

Ödön von Horváth, österreich-ungarischer Autor, verfasste sein Drama „Glaube, Liebe Hoffnung“, das auf einem authentischen Fall beruht, in der Absicht, „ein Stück gegen die bürokratisch-verantwortungslose Anwendung kleiner Paragraphen zu schreiben“. Mit einer Synthese aus Ironie und Ernst, die durchaus komische Momente hervorruft, stellt Horvath den Kampf zwischen David und Goliath, zwischen Individuum und Gesellschaft dar.

Inszenierung: Charles Muller. Bühnenbild: Helmut Stürmer. Kostüme: Kathelijne Schaaphok. Light Design: Philippe Lacombe. Dramaturgie: Sylvia Martin. Mit: Sabine Brandauer, Fabienne Elaine Hollwege, Friederike Majerczyk, Alina Wolff; Jan Brunhoeber, Manfred-Paul Hänig, Daniel Kröhnert, Christian Miedreich, Klaus-Michael Nix, Tim Olrik Stöneberg.

Weitere Termine: SA 10.05.2014, 19:30 Uhr – MI 14.05.2014, 20 Uhr – FR 23.05.2014, 20 Uhr – DI 27.05.2014, 20 Uhr – MI 04.06.14 (Gastspiel im Theater Esch-sur-Alzette Luxemburg) – SA 14.06.2014, 19.30 Uhr – SO 22.06.2014, 18 Uhr – DO 26.06.2014, 20 Uhr – FR 04.07.2014, 20 Uhr (zum letzten Mal). (red/et)

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