TBB Trier: 61:80 – Keine Chance in Bayreuth

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TRIER. Da war nichts zu holen: Mit 61:80 verlor das dezimierte TBB-Ensemble bei medi Bayreuth. 3045 Zuschauer sahen in einer Partie auf überschaubarem Niveau einen ungefährdeten Sieg der Bayreuther Mannschaft, die damit den Klassenerhalt sicherte. Trotz großem Kampf fehlt der TBB Trier ohne Hughes, Samenas und Canty zu viel Qualität in Offensive und Defensive. 

Trier startete gegen die Bayreuther mit der Starting Five aus dem Berlin-Spiel. Ohne Trevon Hughes und Laurynas Samenas ist die Auswahl für Henrik Rödl natürlich auch extrem eingeschränkt.

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Die ersten beiden Minuten startete Trier konzentriert und lag mit 6:4 in Führung, doch ein 9:0-Lauf des Heimteams durch sechs Punkte von Kyle Weems zwang Henrik Rödl schon nach vier Minuten zur ersten Auszeit (4:13). Besser wurde das Spiel seiner Schützlinge dadurch nicht. Immer wieder leistete man sich leichtfertige Ballverluste in der Offensive, die Seeley und Co. sofort bestraften. Als Trier 8:19 zurücklag, bat Rödl seine Spieler erneut zur Besprechung. Dieses Mal zeigte das Team die richtige Reaktion und zwang mit einem 6:2-Run binnen einer Minute  den Bayreuther Headcoach Michael Koch zu einem Timeout. Zwei weitere Ballverluste der Trierer gegen die aggressive medi-Defense brachten die Moselstädter zum Viertelende mit 14:25 ins Hintertreffen.

Im zweiten Viertel behielt weiterhin Bayreuth die Oberhand. Ohne Hughes und Samenas fehlt Trier einfach zu viel Offensivkraft. Grade die ordnende Hand und die überragenden Fähigkeiten von Hughes in Offensive und Defensive sind für das Team nicht zu kompensieren. Bei den Wagnerstädtern drehte vor allem Phillip Heyden auf, der neun Punkte im zweiten Spielabschnitt erzielte. Mit einem 28:43-Rückstand ging es in die Halbzeitpause.

Den besseren Start in die zweite Hälfte hatten die Gäste aus Trier. Der erste Feldkorb von Andreas Seiferth wurde gleich mit einem Bonusfreiwurf belohnt – Trier verkürzte den Rückstand auf elf Punkte (34:45). Man merkte jedoch, dass es für Bayreuth um das Überleben in der BEKO BBL geht. Seeley und Weems stellten schnell wieder den alten Vorsprung her und Vitah Chikoko kassierte sein viertes persönliches Foul. Beim Stand von 38:56 nach 25 Minuten nahm Henrik Rödl die erste Auszeit in der zweiten Hälfte. Trier spielte danach besser und zeigte wieder einmal, dass sich das Team trotz der extrem angespannten Personalsituation nie aufgibt. Die Zone half dabei, den Rückstand bis zum Viertelende auf 51:65 zu verkürzen.

Im entscheidenden Durchgang passierte 2,5 Minuten lang rein gar nichts. Beide Teams ließen Chancen liegen, TBB-Kapitän stand weiterhin komplett neben sich und reihte Ballverlust an Ballverlust.  Das Spiel dümpelte auf ganz schwachem Niveau vor sich hin. Leider stand bei Trier auch nach mehr als vier Minuten im vierten Viertel noch kein einziger Punkt auf der Habenseite – beim Stand von 51:72 war das Spiel gelaufen. Vor allem von Außen waren die Moselstäter zu harmlos. Lediglich 3 von 21 Drei-Punkte-Versuchen landeten im Korb von medi. Trier ist trotz starker kämpferischer Einstellung mit diesen Ausfällen einfach nicht konkurrenzfähig in der BEKO BBL, denn Bayreuth spielte alles andere als überragend. Am Ende verloren die Trierer das Spiel mit 61:80. (cw)

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