Der Blick geht nur nach vorn

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SALMROHR/MEHRING. Noch sechs Spieltage, dann ist die Saison in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar gelaufen. Und je weniger Termine übrig bleiben, umso bedeutender sind die Resultate, denn der FSV Salmrohr kämpft noch um Platz 2, der SV Mehring nach wie vor gegen den Abstieg. Unter diesem Aspekt sind die Spiele dieses Wochenendes für beide Vereine wieder richtungweisend.

FSV Salmrohr – SC Idar-Oberstein, Samstag, 15.30 Uhr, Salmtalstadion

Der FSV Salmrohr kämpft derzeit bekanntlich an zwei Fronten. Auf dem Rasen um die sportliche Qualifikation für die Relegation zum Regionalliga-Aufstieg, abseits davon, und dieser Kampf muss zuerst gewonnen werden, um die finanzielle Konsolidierung. Zur sportlichen Seite: Mit dem SC Idar-Oberstein kommt ein Gegner ins Salmtalstadion, der in diesem Jahr noch ungeschlagen ist. Über Wochen hatte man der Elf des Ex-Lauterers Thomas Riedl sogar zugetraut, die besten Aussichten im Rennen um Platz 2 zu haben. Doch vier Siegen zum Start nach der Winterpause folgen vier Remis – jetzt stehen die Gäste (42 Punkte) in Salmrohr (48) schon unter Siegzwang.

Im Kader der Nahestädter steht der Ex-Salmrohrer und –Trierer Tim Eckstein, der zuletzt aber nicht immer erste Wahl war. Das zeigt aber schon, dass das Personal des Liga-Fünften über erhebliche Qualitäten verfügt. Das Remis in Pirmasens war für den FSV akzeptabel, alle Chancen auf Rang 2 sind intakt – ja, mit einem Sieg über den SC könnte man einen Rivalen vorzeitig abschütteln. Beim Versuch einen Dreier zu landen, wird das Trainergespann Uwe Schüller/Jörg Stölben nach wie vor auf Tobias Baier (Leistenprobleme) und erneut auf Alexander Adrian (Rippenbruch) verzichten müssen. „Wir haben schon so viele Rückschläge weggesteckt“, sagt Stölben, „ich hoffe, unsere Mannschaft wird auch damit fertig.“ Matondo Makiadi und Mathias Fischer stoßen zum Kader dazu. Im Hinspiel trennten sich beide Kontrahenten 0:0.

TSG Pfeddersheim – SV Mehring, Samstag, 16 Uhr, Rasenplatz „Am Schießhaus“

Ohne Personalsorgen ist auch der SV Mehring nicht. Amodou Abdullei, Domenik Kohl (beide Leistenprobleme) und Simon Monzel (Oberschenkelzerrung) sind fraglich. Wie sein Pendant in Salmrohr kann auch Mehrings Coach Frank Meeth nur hoffen, so viele Spieler wie möglich an Bord zu haben. Die Moselaner mussten zunächst einmal die 0:2-Heimniederlage gegen Mechtersheim wegstecken. „Wir haben in dem Spiel nicht das umsetzen können, was wir uns vorgenommen hatten“, sagt Meeth, „kämpferisch war Mechtersheim uns klar überlegen.“ In Pfeddersheim, bei einer Mannschaft die trotz exzellenter Einzelspieler auch über den Kampf kommt, wird eine andere Spielführung notwendig sein, als im letzten Spiel.

„Gegen diese ausgebuffte Mannschaft mit vielen ehemaligen Akteuren von Wormatia Worms müssen wir auch anders auftreten“, weiß der Coach. An die schlechte Gesamtbilanz auf fremden Plätzen verschwendet er keine Gedanken: „Wir haben vier Punkte aus den beiden letzten Auswärtsspielen geholt. Darauf richtet sich, wenn überhaupt der Blick zurück.“ In der Hinrunde fielen beim 0:0 in Mehring keine Tore. (wir)

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