Ab Montag 0 Uhr: B 49 zwischen Igel und Luxemburg wird gesperrt

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TRIER/IGEL/LUXEMBURG. Die Autofahrer der Region kommt Ungemach zu. Wie der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Trier mitteilt, wird die B 49 im Streckenabschnitt zwischen Igel und Luxemburg wegen des Ersatzneubaus des Kreuzungsbauwerks der Deutschen Bahn (DB) bei Igel von Montag, 12. Mai, 0 Uhr, bis einschließlich Sonntag, 15. Juni, voll gesperrt. Betroffen ist nicht nur der Individualverkehr sondern auch der ÖPNV.

„Die Sperrung der B 49 ist unausweichlich und wird auf das Äußerste minimiert“, sagt Michael Bartnick, stellvertretender Dienststellenleiter des LBM Trier, „wegen der erforderlichen Quer- und Längsverschiebung des neuen Stahlbetonrahmens muss die alte Brücke abgerissen werden. Deshalb ist diese Bauphase nur unter Vollsperrung abzuwickeln.“

Der Schwerverkehr wird großräumig umgeleitet. Der PKW-Verkehr erhält für diesen kurzen Zeitraum ebenfalls die Empfehlung, großräumig auszuweichen.

Auf Grund des Tanktourismus und des Pendlerverkehrs weist die B 49 in diesem Abschnitt eine hohe Verkehrsbelastung auf (ca. 17 000 Kfz pro Tag). Auch ist der Schwerverkehrsanteil verhältnismäßig hoch.

Die Umleitung ab der Stadt Trier erfolgt über die B 51 Konz, B 419 bis zum Ort Wellen und dann über die Brücke Grevenmacher nach Luxemburg. Der aus Luxemburg kommende Verkehr wird über die B 418 bis zur Ralingermühle, dann weiter über die L 42 bis zur B 51 bei Newel umgeleitet (siehe Grafik in der Imagebox).

In östlicher Richtung wird der Verkehr weiträumig über die Bitburger (B 51) und die A 64 umgeleitet.

Unmittelbar hinter der Ortslage Igel, in Richtung Wasserbilligerbrück, wird die B 49 über die Bahn geführt. Die DB-Strecke 3140 Ehrang – Igel – Luxemburg soll zweigleisig ausgebaut werden. Beim bestehenden Kreuzungsbauwerk handelt es sich um eine zweifeldrige Spannbeton-Konstruktion aus dem Jahre 1956, deren Mittelstütze wegen des geplanten 2. Gleises entfallen muss; d.h., das Bauwerk ist zu erneuern. Das 2. Gleis ist im lichten Raum der alten Brücke einfach nicht unter zu bringen.

Der oben liegende Träger der Straßenbaulast ist nach den Festlegungen des Eisenbahnkreuzungsgesetzes für den Ersatzneubau der Straßenüberführung zuständig – der LBM Trier wird infolge der Auftragsverwaltung des Landes für den Straßenbaulastträger der B 49 tätig.

Veranlasser der Baumaßnahme ist aber die DB-AG wegen des 2-gleisigen Ausbaus der DB-Strecke. Die Baukosten trägt der Veranlasser, also die DB-AG.

Das Bauverfahren muss infolge der beengten Verhältnisse vor Ort und der Bedeutung der beiden Verkehrswege (B49 und der Bahnstrecke) höchsten Ansprüchen genügen. Im Bau ist derzeit der neue Brückenrahmen außerhalb der endgültigen Lage, zwischen Bahnstrecke und Mosel. Auch finden zurzeit umfangreiche Sicherungsmaßnahmen des Spezialtiefbaus statt.

Nach Fertigstellung des Rahmens wird dieser quer auf die Bahnstrecke und anschließend längs der Gleisachse in die Lücke der beiden alten Widerlager der Straßenüberführung geschoben.

Im Sperrfenster der B49 muss die alte Brücke vorher zunächst zwischen den Widerlagern abgerissen werden. Die neue Brücke wird nach entsprechender Vorbereitung der Verschubkanäle anschließend eingeschoben, angepasst und ausgestattet. Der LBM Trier bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um deren Verständnis und Geduld. (red/wir)

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