Die machen mich fertig…ääh…fit – in fünf Wochen (Teil 5)

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ENSCH. Sie sind vorbei – fünf Wochen, in denen sich unser Redakteur Christoph Witt bewusst ernährt und mindestens drei Mal in der Woche Sport getrieben hat. Das Ergebnis am Ende überraschte nicht nur Christoph selbst, sondern auch seinen Betreuer Marc Wolff aus dem effectiv-Trainingscenter in Ensch.

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Ich bin vor Prüfungen stets angespannt – vollkommen unabhängig davon, wie gut ich vorbereitet bin. Das sollte auch vor dem finalen Test des Fünf-Wochen-Programms „Wir machen dich fit!“ nicht anders sein. 14 Tests, die meinen Körper vor fünf Wochen als den eines 76-Jährigen entlarvt hatten, mussten noch einmal absolviert werden. Direkt nach Ostern. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich mir beim Familienessen am Ostersonntag und -montag noch ein paar zusätzliche Pfunde ins Nest gelegt hatte, war recht hoch – aber völlig unbegründet.

Ob ich anderenfalls vielleicht noch einige 100 Gramm weniger gewogen hätte – geschenkt. Mit 77,1 Kilogramm und insgesamt vier Kilogramm verlorenem Körperfett war das Ergebnis auf der Waage sehr zufriedenstellend. Von 20 Kilogramm Gesamtanteil an Körperfett auf 16 Kilogramm zu kommen, kann ich als großen Erfolg werten. Auch Muskeln habe ich laut der InBody-Analyse aufgebaut. Dass dies nicht nur eine Fehlmessung der Waage war, zeigte sich wenig später bei den Tests der Rücken- und Bauchmuskulatur. Während ich Anfang März noch nach 80 (Bauch) bzw. 120 Sekunden (Rücken) schlapp machte, erreichte ich jetzt bei beiden Tests die Höchstwerte von 240 (Bauch) und 300 Sekunden (Rücken).

Sehr groß war auch der Erfolg in punkto Ausdauer, die ich von 110 Watt auf 170 Watt steigern konnte. Als Richtwert galt hier ein Puls von 130. Langfristig arbeiten muss ich an meiner Beweglichkeit und Koordination, da ich mich in den fünf Wochen nur leicht verbessern konnte.

Welchen Erfolg kann ich insgesamt vorweisen?

Im Schnitt erreichen Teilnehmer des Fünf-Wochen-Programms laut Marc Wolff eine Verjüngung des Fitness-Alters um zehn Jahre. In meinem Fall habe ich diesen Wert mehr als vervierfacht. Ich bin jetzt 35 Jahre alt, habe mein Alter also um 41 Jahre im Vergleich zum Test vor sechs Wochen verringert. Ich bin also nur noch sechs Jahre von meinem biologischen Alter entfernt. Ein Hammerwert! Mein subjektives Wohlbefinden habe ich ebenfalls gesteigert. Auch meine Freundin war sehr erfolgreich. Sie konnte ihr Fitness-Alter um 15 Jahre senken (48 Jahre auf 33 Jahre) und ist somit nur noch vier Jahre von ihrem biologischen Alter entfernt.

Damit „Herr Jojo-Effekt“ gar nicht erst die Chance bekommt, einzusetzen, bleiben wir dem effectiv-Trainingscenter auch in Zukunft treu – denn laut Andreas Bredenkamp, der am 9. April in Hetzerath referierte (gesonderter Bericht folgt), ist Muskeltraining der sicherste Schutz vor dem Pflegeheim. (cw)

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