IHK Trier verhilft neuen Ausbildungsbetrieben an den Start

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TRIER. Mehr als 1400 Betriebe bilden in der Region Trier aktuell in 139 verschiedenen IHK-Berufen Auszubildende aus – aus Sicht von Ausbildungsberater Jürgen Thomas „der beste Weg, um sich für die Zukunft gut qualifizierte Mitarbeiter zu sichern“.

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier informiert darüber, welche Vorgaben Unternehmen erfüllen müssen, die erstmals Azubis einstellen möchten.

Zunächst gilt es, zu entscheiden, in welchem Beruf sie ausbilden wollen – also in welchem Aufgabenfeld Fachkräfte gebraucht werden und welches Know-how vermittelt werden kann. Die jeweilige Ausbildungsordnung legt die Lernziele fest und damit auch die Fertigkeiten und Kenntnisse, die der Betrieb dem Jugendlichen zu vermitteln hat. Dementsprechend müssen die Werkstätten/Büros/etc. ausgestattet sein.

Der Ausbilder muss zum einen über vertieftes Fachwissen verfügen, also in der Regel selbst eine Abschlussprüfung in dem Beruf bestanden und eine gewisse Zeit lang praktische Erfahrungen gesammelt haben. Außerdem muss er sich in der Berufs- sowie Arbeitspädagogik auskennen und diese Eignung mit einem Zeugnis belegen. „Vor der Prüfung ist es sinnvoll, an einem Vorbereitungskurs teilzunehmen“, sagt Thomas. Kernziel alldem sei es, flächendeckend das hohe Niveau der dualen Ausbildung zu halten.

Die IHK Trier betreut Betriebe wie Azubis während der gesamten Zeit, wirkt bei der Erstellung des jeweiligen Ausbildungsplans mit, stellt Muster-Ausbildungsverträge zur Verfügung, schlichtet bei Streitigkeiten und organisiert die Prüfungen. Außerdem vermittelt sie Kontakte, damit Unternehmen und Unternehmensnachwuchs zusammenfinden. (red)

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