Rheinlandpokal: SV Eintracht Trier 05 zieht ins Finale ein

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MÜHLHEIM-KÄRLICH. Im Halbfinale des Rheinlandpokals standen sich am Mittwochabend, 23. April die Mannschaften der SG 2000 Mühlheim-Kärlich und der SV Eintracht Trier 05 gegenüber. 

Vor rund 400 Zuschauern auf der Sportanlage in Mühlheim-Kärlich entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel. Von einem Klassenunterschied war nichts zu merken. In der 15. Minute die erste Chance für die Gäste aus Trier. Ein Distanzschuss von Steven Kröner ging jedoch weit über das Tor. Nur drei Minuten später war es Marco Sasic auf der Seite der Gastgeber, der mit einem Schuss das Gehäuse von Andreas Lengsfeld nur knapp verfehlte. Ein Zeichen, dass es ein hartes Stück Arbeit für die Eintracht werden sollte.

In Minute 28 dann das erlösende 1:0 zu für das Team von der Mosel. Nach einem Freistoss von Alon Abelski verlängert Torge Hollmann den Ball auf Marco Quotschalla, der das Spielgerät aus kurzer Distanz über die Linie bringen konnte. Nur drei Minuten später dann wohl die Vorentscheidung im Spiel. Stürmer Christoph Anton schnappte sich den Ball, vernaschte zwei Mühlheimer Spieler und zirkelte den Ball aus spitzem Winkel ins lange Eck (31.). In der 39. Minute die Chance, den Sack bereits in der ersten Halbzeit endgültig zuzumachen. Doch den Schuss von Alon Abelski kann Martin Schramm entschärfen.

Von Seiten der Gastgeber kam nach dem Doppelschlag der Trierer nicht mehr viel. Ein Schuss kurz vor Ende der ersten Halbzeit segelt weit am Kasten der Gäste vorbei.

In der zweiten Halbzeit dann die schnelle Entscheidung. Kurz nach der Pause erhöhte Alon Abelski mit einem satten Schuss auf 3:0 (49.). Die Eintracht hatte das Spiel danach im Griff, ohne allerdings groß zu überzeugen.  In der 54. Minute war es wieder Christoph Anton, der große Gefahr vors Tor der Gastgeber brachte. Seinen Schuss konnte ein Abwehrspieler jedoch kurz vor der Linie noch klären.  Nur eine Minute später konnte Torhüter Schramm nur mit Mühe einen Kopfball von Fabian Zittlau entschärfen.

In der 71. Minute dann der nächste Treffer. Der eingewechselte Sylvano Comvalius trifft per Foulelfmeter zum 4:0. Steven Kröner war zuvor regelwidrig zu Fall gebracht worden.

Die Trierer spielten das Spiel clever und souverän zu Ende und konnten in der Schlussminute sogar durch Steven Kröner auf 5:0 erhöhen.

Finalgegner wird die SG Altenkirchen/Neitersen, die die Sportfreunde Eisbachtal bereits am Dienstag mit 1:0 besiegten.

Dem Gewinner des Finals winkt die Teilnahme an der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals.(bas)

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