Erster „Campus Dialog Forschung“ an der Uni Trier

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Bildquelle: Universität Trier

TRIER. Wer forscht woran und wie? Auf diese Kurzformel lässt sich ein neues Veranstaltungsformat der Universität Trier bringen. „Campus Dialog Forschung“ will Menschen aus Stadt und Region Trier sowie Vertretern des öffentlichen Lebens einen Überblick über den weiten Horizont der Forschungslandschaft an der Universität Trier vermitteln. Bei der Premiere am Donnerstag, 24. April, stehen Forschungsschwerpunkte im Mittelpunkt, die durch die Forschungsinitiative des Landes Rheinland-Pfalz gefördert werden.

In kompakten, 15-minütigen Vorträgen beleuchten Vertreter der großen Verbünde und Projekte der Universität ihre Arbeit. Sie beschreiben die wissenschaftlichen Fragen, auf die sie in meist jahrelanger Forschungsarbeit Antworten suchen. Die thematische Bandbreite reicht von Exklusion/Inklusion über die Einbindung von IT-Methoden in den Geisteswissenschaften, Klimaveränderung und demographischer Wandel bis zur Stressforschung.

Die Vielfalt von Forschung an der Trierer Universität eröffnet sich den Besuchern durch Poster-Präsentationen und Vorträge. Wissenschaftler stellen ihre aktuellen Projekte in Schaubildern vor und suchen – dem Veranstaltungstitel entsprechend – den Dialog mit Interessierten. Wer mehr über Motivation in Schulen, Lokaljournalismus, archäologische Grabungen, „mathematischen Weinbau“, Psychologie und Strafrecht, Energiepflanzen, Meereis, Bodenerosion und viele weitere alltagsbezogene und praxisnahe Themen erfahren will, findet hier kompetente Gesprächspartner.

Alle sechs Fachbereiche sowie die Universitätsbibliothek mit einem großen Digitalisierungsprojekt sind vertreten. Die entspannte Atmosphäre dieses publikumsfreundlichen Wissenschaftsforums wird durch musikalische Unterhaltung und einen Imbiss unterstützt. (red)

Campus Dialog Forschung Universität Trier

Donnerstag, 24. April, Campus II

18 – 19.25 Uhr Kurzvorträge

Campus II, Gebäude H, Hörsäle 11/12

Ab 18 Uhr Poster-Präsentation von Forschungsprojekten und Dialog

Campus II, Gebäude K, Raum K101

Ca. 21 Uhr Ende der Veranstaltung

Weitere Informationen: www.campusdialog.uni-trier.de

Informationen zu den Forschungsschwerpunkten der Universität Trier im Rahmen der rheinland-pfälzischen Forschungsinitiative 2014-2016

Das Forschungszentrum Europa widmet sich dem Schlüsselthema „Inklusion/Exklusion“ und strebt an, in der Resilienz-Forschung ein national und international beachteter Standort zu werden. Untersucht werden Lernprozesse und die Beharrungskraft von Gesellschaften angesichts radikaler Strukturbrüche.

Das Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungsverfahren, das geistes-, sozial- und kulturwissenschaftlichen Fragestellungen unter Einsatz innovativer Informationstechnologien nachgeht, arbeitet im expandierenden Feld der Digital Humanities.

Das Historisch-Kulturwissenschaftliche Forschungszentrum will sein übergeordnetes Forschungsthema „Räume des Wissens“ ausbauen und sich der Kulturtechnik des Reisens als einer besonderen Form der Wissensproduktion zuwenden.

Der Verbund Psychobiologie des Stresses verfolgt das wissenschaftliche Ziel, ursächliche Beziehungen zwischen biologischen Stressfaktoren und psychologischen Funktionen nachzuweisen und zu beschreiben.

Weitere Informationen: www.forschung.uni-trier.de

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