Zwei brisante Duelle

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MEHRING/SALMROHR. Erneut stehen für den SV Mehring und den FSV Salmrohr in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar zwei so genannte „6-Punkte-Spiele“ an. Dem SV Mehring bietet sich dabei die Chance, gegen den TuS Mechtersheim sogar den Anschluss ans Mittelfeld herzustellen. Der FSV Salmrohr tritt im Kampf um Platz 2 beim Klassenprimus FK Pirmasens an.

SV Mehring – TuS Mechtersheim , Samtag, 15.30 Uhr, Kunstrasenplatz

In beeindruckender Manier hat der SV Mehring in den letzten Wochen Punkt um Punkt gesammelt, die Rote Laterne abgegeben und sogar die Abstiegsränge verlassen. Dass im Kampf gegen den Abstieg dennoch keine Entwarnung gegeben werden kann, liegt daran, dass auch die Konkurrenten fleißig punkten konnten. Der TuS Mechtersheim, der nun seine Visitenkarte in Mehring abgibt, zählt nicht zu diesen Teams. Die Pfälzer kamen den Moselanern seit Wochen „von oben entgegen.“ Der TuS hatte eine durchaus beeindruckende Hinrunde gespielt, ist inzwischen aber seit neun Spielen und von Mehring in der Tabelle bereits überholt worden – auch ein Trainerwechsel brachte nicht den gewünschten Effekt.

Mehrings Trainer Frank Meeth, der mit seiner Bilanz von 13 Punkten aus sieben Spielen auf dem besten Weg zum Klassenerhalt ist, weiß genau, dass der Blick auf die Tabelle nur eine Durchgangsstation markiert. „In dieser Liga ist ein Sieg nie selbstverständlich, egal gegen wen. Es wäre fatal, wenn wir das Potential von Mechtersheim an der Negativserie der letzten Wochen messen würden. Ich bin aber auch sicher, dass meine Mannschaft das nicht tut.“

Bei den Gästen ist im Gegensatz zum SVM schon eine gewisse Verunsicherung festzustellen – mehrfach in den letzten Wochen hat Trainer Manfred Schmitt die Startformation geändert. Sogar Torjäger Julian Marc Scharfenberger (12 Treffer) fand nicht immer von Beginn an Berücksichtigung. Alles Dinge, mit denen sich Meeth, der zum erfolgreichen Kader der letzten Wochen sogar zusätzlich wieder auf Johannes Diederich und Simon Monzel zurückgreifen kann, nicht befassen will: „Wir nehmen den Gegner ernst und wissen, dass wir unsere Bestleistung abrufen müssen. Wenn wir das tun, können wir gegen jeden Gegner bestehen.“ Mehring winkt bei einem Sieg sogar der Sprung ins Mittelfeld der Liga.

FK Pirmasens – FSV Salmrohr, Samstag, 15.30 Uhr, Stadion Husterhöhe

Der Sieg gegen den SC Hauenstein im Duell um Platz Zwei hat beim FSV Salmrohr nochmals für Selbstvertrauen gesorgt. Nun gilt es beim FK Pirmasens zu bestehen, der bei sieben ausstehenden Spielen mit neun Punkten Vorsprung auf den FSV an der Tabellenspitze steht. „Wir fahren nicht nach Pirmasens, um dem FKP frühzeitig zur Meisterschaft zu gratulieren und mit ihnen Sekt zu trinken“, sagt Uwe Schüller. Der Coach der Salmtaler erwartet von seinen Schützlingen „eine Leistung wie in der zweiten Halbzeit gegen Hauenstein.“ Das, soviel ist sicher, würde der bislang überragenden Mannschaft der Saison sicherlich auch Probleme bereiten.

So viele Geschenke, wie sie Hauenstein vor Wochenfrist mit ins Salmtalstadion brachte, wird Schüller von den Schuhstädtern im Sportpark Husterhöhe sicher nicht erwarten können. Und wie schon seit Wochen muss er auch beim Spitzenreiter mit einem Rumpfkader auskommen, da Tobias Baier und Mathias Fischer nach wie vor nicht zur Verfügung stehen. Nicht nur deshalb sagt Schüller: „Als hoher Favorit fahren wir sicher nicht nach Pirmasens, aber wir wissen was wir können.“ (wir)

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