Tempo 30 in Wohngebieten

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    TRIER. Zu dem Unfall auf dem Fußgängerüberweg Hohenzollernstraße, bei dem ein vierjähriger Junge schwer verletzt wurde (lokalo berichtete), nimmt die Grüne Stadtratsfraktion wie folgt Stellung:

    Die Unfälle mit Fußgehenden in Trier auf Fußgängerüberwegen häufen sich massiv.

    Zuletzt wurde im März ein Kind auf einem Zebrasteifen in Heiligkreuz angefahren. Durch hohe Verkehrsbelastung, hohe Geschwindigkeiten und oft eine unübersichtliche Verkehrsführung komme es immer wieder zu gefährlichen Situationen für Fußgehende. Besonders Kinder seien in hohem Maße gefährdet.

    „Deshalb sind Tempo-30-Zonen für uns in allen Wohngebieten ein Muss. Sie senken nicht nur den Lärmpegel, sie sorgen auch für mehr Sicherheit im Straßenverkehr“, so Anja Reinermann-Matatko, mobilitätspolitische Sprecherin.

    Unfälle des motorisierten Verkehrs würden regelmäßig von der Polizei bekanntgegeben. Die Grünen erwarten Transparenz auch im Bereich der Unfälle mit Fußgehenden. Unfallursachen und Schwerpunkte sind deshalb ebenfalls öffentlich darzustellen.

    Christiane Wendler, jugendpolitische Sprecherin ergänzt: „Kinder leben in Trier im Straßenverkehr gefährlich. Im Vergleich von Landkreisen und kreisfreien Städten liegt Trier an Stelle 388 von insgesamt 402 Rängen mit den meisten Unfällen im Kindesalter“ (Quelle: Prognos-Studie*).

    Laut dem Kinderunfallatlas liege die Stadt Trier in Rheinland-Pfalz bei der Unfallquote von bis 15-Jährigen auf dem viertletzten Platz (Bundesanstalt für Straßenwesen). Die Unfallbelastung wird als „hoch“ eingestuft.

    Die Grünen fordern Dezernentin Simone Kaes-Torchiani endlich zu einem Umdenken in der Mobilitätsplanung auf. (red)

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    1 KOMMENTAR

    1. Für die Grünen ein Muss?
      Ein Muss für diese Grünen ist ärztliche Behandlung, allerdings wird das auch nicht mehr helfen.
      Was für ein realitätsfremder Verein…

    2. Wieder so ein Griff in die Mottenkiste um die Vorurteile der eigenen Klientel im Wahlkampf zu bedienen. Jeder normale Mensch weiss doch, dass Tempo 30 ohne begleitende Baumassnahmen nichts einbringt; aber Hsuptsache mal was rausgehauen.

    3. Wer will dennn Tempo 30 kontrollieren ? Die Polizei ist doch so schon überfordert. Und die Blitzer stehen immer mit dem selben Vito an den selben Stellen. Da wo es nötig wäre, z.B. Berliner Allee (Durchschnittsgeschwindigkeit 80km/h), wir selten kontrolliert.

    4. Tempo 30 – das ich nicht lache!!!
      Ich wohne in einer 30iger Zone von denen viele nicht mal wissen dass dieses Limit besteht geschweige denn sich daran halten.
      Kindergarten und Grundschule befinden sich ebenfalls in dieser Zone – Rücksicht ist für viele ein Fremdwort.
      Parksünder – die nun wirklich keinem weh tun – werden von scharenweise umherlaufenden Ordnungshütern mit Strafen belegt. Man sollte lieber die Damen und Herren vom Ordnungsamt mit Messgeräten ausstatten und sie in die 30iger Zonen postieren dann würden vielleicht weniger Menschen und Tiere zu Schaden kommen (mir sind schon 3 Katzen von den Rasern getötet worden)

    5. @marie-therese: wer vom Ordnungsamt soll das denn kontrollieren? Etwa die Truppe die so ähnlich aussieht wie die Polizei ? Ich lach mich tot bei dem Gedanken !

    6. @Vettels Jupp: Das Dezernat Egger hat, wie vom Stadtrat gefordert, ein ausführliche Konzept als Ratsbeschluss vorgelegt.
      Demnach wären beim Ordnungsamt neue Mitarbeiter (ca. 10) eingestellt und am Hahn ausgebildet worden. Die Kontrollen hätten im 2-Schicht-System stattgefunden ( 1,5 Schichten mehr als der Vito). Hätte sich das System als nicht tragbar erwiesen, wäre das Personal auf bis dahin altersmäßig freiwerdende Stellen verwiesen worden.
      Aber solange wie Stadträte haben, die selbst mit ihren dickem Benz durch 30 Zonen rennen oder ihre Stumpen auf die strße schmeißen und meinen , Kontrollen wären eine Abzocke,
      solange sehe ich schwarz für meine Stadt.
      Naja, und die Polizei darf sowas halt nicht kontrollieren.
      weil 1. nicht Wirtschaftlich, 2. das personal entweder für ein Paar Idioten bei der Eintracht oder für verstärkte streifen im Schammat benötigt wird.

    7. WAS BITTE BRINGT DAS . HIER IM ORT 30ER ZONE . DIE SCHLIMMSTEN SIND DIE ELTERN DIE NOCH MIT HANDY AM OHR DIE FAHRER UEBERHOLEN WELCHE 30KMH FAHREN.

    8. @Olli, @Kuerenzer und andere

      Sorry: Was wollen Sie eigentlich? Alles so lassen wie es ist?
      Zur Sache: Das von den Fraktionen CDU und FWG Ende letzten Jahres abgelehnte Konzept zur Kommunalen Geschwindigkeitsüberwachung sah eine massive Erhöhung, bessere Ausrüstung und neues Personals vor. Es war finanzneutral, kostet also die Stadt keinen Cent!
      Wenden Sie sich mit Ihren Beschwerden an diese Fraktionen!

      Bei Interesse an dem abgelehnten Konzept und den Stellungnahmen: https://info.trier.de/bi/allris.net.asp (gehen Sie über Recherche; Stichwort „Überwachung“).

    9. @Matthias J. Fischer
      Oder weil die Zahl der Polizeibeamten kontinuierlich reduziert wird, wie die der Lehrer auch. Wer regiert in Mainz seit 20 Jahren? Bingo! Wie soll die Polizei das schaffen, wenn sie nicht mal genug Kräfte hat um die normalen Aufgaben zu leisten.
      Aber Hauptsache wir gründen eine Energieagentur, was ja echt die Probleme löst.

    10. @ Uschi Britz

      Was die Menschen wollen? Offensichtlich nicht die von Ihnen geforderte Bevormundung und Stasi-artige Kontrolle dazu. Mir geht die permanente Beschallung der Doppelnamen-grün Fraktion auch den Geist.

    11. Grün hin, Doppelname her: den Wunsch nach konsequenteren Geschwindigkeitskontrollen in Wohngebieten (!) mit der Stasi in Zusammenhang zu bringen… Respekt, so einen Beißreflex muss man erst mal zu Stande bringen. Haben Sie irgendeine Vorstellung davon, was die Stasi ist bzw. war, Herr Heibel?

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