Ein „Ort der Vielfalt“ tut auch der Universität gut

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    TRIER. Seit mehr als 20 Jahren unterstützt das „Internationale Zentrum“ (iZ) internationale Studierende an der Universität Trier. Nunmehr ist der Verein, in dem sich Menschen aus vielen Nationen und Kulturkreisen begegnen, ein offiziell ausgewiesener „Ort der Vielfalt“. Als Vertreterinnen der gleichnamigen Initiative überreichten Nicola Rosendahl (Verein „Für ein buntes Trier“) und Susanne Schmitz (Jugendamt Trier) dem iZ als Symbol die Ort-der-Vielfalt-Plakette.

    2009 verlieh die Bundesregierung der Stadt Trier und dem Landkreis Trier-Saarburg den Titel „Ort der Vielfalt“ für ein außergewöhnliches Engagement für Vielfalt, Toleranz, Demokratie und gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. „In der Folge wollten wir sehen, wer die Gruppen und Initiativen sind, die Vielfalt leben und fördern“, erläuterte Nicola Rosendahl, wie die Initiative in der Stadt und im Landkreis weitergeführt wird. Jährlich erhält eine Reihe von Gruppen und Initiativen diese Auszeichnung, die auch als Auftrag zu verstehen sei, die Vision einer solidarischen Gesellschaft gegen intolerante Ideologien zu verteidigen, so Rosendahl.

    „Das Internationale Zentrum bereichert als eine besondere Initiative seit mehr als zwei Jahrzehnten die Stadt Trier“, würdigte Susanne Schmitz den Verein, der sich „Hilfestellung von Studierenden für Studierende“ als Auftrag auf ihre Fahnen geschrieben hat.

    „Die Auszeichnung ist für uns ein schöner Anlass und eine große Ehre. Wir wollen ankommenden Studierenden eine Option bieten, sich hier wohl zu fühlen“, betonten Lorene Pioch, Klara Galuschka und Tiago Nunes für das Vorstandsteam des iZ. Als Integrationsreferent sprach Aziz Yüksek dem iZ den Dank der Universität dafür aus, dass das iZ mit immer neuen Ideen und anhaltendem Engagement internationale Studierende unterstütze. „Integration hat viel mit Vielfalt zu tun, und Vielfalt tut auch der Universität gut“, so Yüksek. (red)

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