Prozess wegen Bandendiebstahl: Rechtsgespräch eingeschoben

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    TRIER. Das Verfahren gegen fünf wegen Bandendiebstahls angeklagte Männer wurde am Montag, 14. April, vor dem Landgericht Trier mit einem Rechtsgespräch fortgesetzt. An einem solchen Rechtsgespräch nehmen alle Prozessbeteiligten teil. Es dient dazu, auszuloten, ob es eine Verständigung zwischen der Anklage und der Verteidigung und ihren Mandanten geben kann.

    Gibt es eine Verständigung auf tatrelevante Aussagen, so kann die Gegenleistung des Gerichts in einem so genannten „Deal“ bestehen. Der Angeklagte kann dann mit einer milderen Strafe rechnen. So geschah es auch im Prozess gegen fünf Männer, die aus dem russisch-sprachigen Kulturraum stammen und denen insgesamt 34 Straftaten zur Last gelegt werden (lokalo berichtete).

    Der Armenier Aram A., einer des Quintetts, erkärte sich zur Aussage bereit. Er erhielt daraufhin eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren, die zur Bewährung ausgesetzt wurde. Der Haftbefehl gegen den 35-Jährigen wurde aufgehoben. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig.

    Zu einer solch spontanen Handlung waren die übrigen Angeklagten nicht bereit. Der Trierer Strafverteidiger Otmar Schaffarczyk, der den Hauptangeklagten vertritt: „Alle anderen Verteidiger haben nun bis zum nächsten Prozesstag Zeit, sich mit ihren Mandanten zu beraten. Dann muss eine Entscheidung verkündet werden, ob und in welchem Umfang es zu Geständnissen kommt.“

    Die Verhandlung wird am 2. Mai fortgesetzt. (wir)

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