Erhöhte Staugefahr in Trier

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    TRIER. Die umfangreichen Baumaßnahmen auf der Ostallee, einer der Hauptverkehrsadern in Trier, haben begonnen. Die Stadt nutzt die Osterferien, um die Schlagader ab den Kaiserthermen bis Höhe Alleencenter in zwei Bauabschnitten zu sanieren. Bis Gründonnerstag, 17. April, sollen die Arbeiten im ersten Abschnitt beendet sein. Vor allem in der Weberbach kam es am Montag wegen der Vollsperrung der Allee zu erheblichen Rückstaus. Auch die Stresemannstraße ist derzeit gesperrt. Hier soll die Sanierung ebenfalls bis Donnerstag abgeschlossen sein.

    Die Ostallee ist eine der wichtigsten und auch am stärksten frequentierten Verkehrsachsen der Stadt. An Werktagen befahren zwischen 13.000 und 15.000 Fahrzeuge die zweispurige Straße. „Wir haben die Sanierung ganz bewusst in die Ferienzeit gelegt, um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten“, erläuterte Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani bei der Vorstellung der Baumaßnahme. Insgesamt werden rund 9000 Quadratmeter Asphalt neu aufgebracht, die Kosten der gesamten Sanierung werden rund 400.000 Euro betragen.

    Die Sanierung der Bushaltestelle „Stadtwerke“ sowie diverse Vorarbeiten wie Bordsteinregulierungen und Pflasterarbeiten sind bereits beendet. Die Vollsperrung soll bis Donnerstag, 17.April, zwischen Kaiserthermenkreisel bis Mustorstraße bestehen bleiben. Auch die Tiefstraße (Unterführung am Verteiler Ost) bleibt während dieser Zeit gesperrt.

    Der Verkehr aus Richtung  Heiligkreuz/Olewig und Südallee in Richtung Gartenfeldstraße, Bahnhof und Alleencenter wird über Weberbach und Mustorstraße umgeleitet. Die Einbahnstraßenregelungen im Stadtteil Trier-Ost (Hermesstraße, An der Kastilport), die die Einmündungen in die Ostallee betreffen, werden für die Dauer der Bauphase aufgehoben. Die von der Vollsperrung unmittelbar betroffenen Anlieger können in den vier Tagen (Montag bis Donnerstag) nicht mit Ihren Fahrzeugen die an der Ostallee angrenzenden Grundstücke anfahren. Ab Freitag, 18. April, sechs Uhr, wird die Vollsperrung wieder aufgehoben, so dass der Verkehr im Anschluss ungehindert fließen kann.

    Unmittelbar nach den Osterfeiertagen beginnt der zweite Bauabschnitt ab Dienstag, 22. April, mit zweitägigen Vorarbeiten. Ab Donnerstag, 24. April, ist die Ostallee ab Kreuzung Mustorstraße/Gartenfeldstraße für vier Tage voll gesperrt,  die Anlieger haben keinerlei Möglichkeiten, mit ihren Pkw die Grundstücke anzufahren. Weiterhin ist während dieser Zeit das Parkhaus Ostallee ausschließlich über die Balduinstraße zu erreichen. Das Alleencenter, das Kundenzentrum der Stadtwerke Trier sowie die übrigen Gewerbetreibenden in der Ostallee sind ausschließlich fußläufig zu erreichen.

    Ferner ist dann auch die Kreuzung Mustorstraße/Gartenfeldstraße gesperrt. Lediglich der Rechtsabbieger in die Gartenfeldstraße kommend vom Alleenring in Richtung Bahnhof ist befahrbar. Der Verkehr aus der Mustorstraße in Richtung Gartenfeldstraße wird über den Alleenring umgeleitet. Der Pkw-Verkehr in Richtung A 602 wird über die Güterstraße/Schönbornbornstraße umgeleitet.

    Auch in der Stresemannstraße wird aktuell gebaut. Hier wird ebenfalls der Fahrbahnbelag erneuert. Gesperrt ist halbseitig zwischen der Kreuzung an der Brückenstraße und dem Viehmarkt in Richtung Kaiserstraße. Ab der Brückenstraße verläuft die Umleitung in Richtung Südallee. (red/et)

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    1 KOMMENTAR

    1. Die Arbeiten sind sinnvoll und nötig. Das Tiefbauamt hat gründlich über behinderungen vorher Informiert. Viele Ortskundige suchen sich andere, legale Wege. Nur schade, das diese, wie am Beispiel Bergstraße zugeparkt sind. Und das Ordnungsamt: hat Feierabed. Um 16.30 Uhr. Der AB verweist nur an Polizei. und was macht die: Verweist an Ihre Nicht-Zuständigkeit.

    2. @Clemens
      In dringen Fällen, wie z.B. bei Behinderungen oder auch Parken im absoluten Halteverbot, verbindet die Polizei mit einem Mitarbeiter/Mitarbeiterin des Vollzugsdienstes. Inzwischen ist dort auch in den Abendstunden jemand zu erreichen.
      Und es funktioniert tatsächlich.

    3. @Clemens:das ist in dieser Stadt normal! nachts ist das noch schlimmer!knackis aller länder auf nach Trier, die Gefahr geschnappt zu werden geht gegen null.

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