Kindesentführung geplant?

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    BITBURG. Am Freitag, 11. April, kam es gegen 17.15 Uhr auf dem Anlieferungsparkplatz des Lebensmittelmarkts „Kaufland“ in Bitburg zu einem verdächtigen Sachverhalt. Die Mutter eines einjährigen Mädchens hatte ihre Tochter dort in einen Einkaufswagen gesetzt.

    Während sie an ihrem PKW die eingekauften Waren im Kofferraum verstaute, packte ein bisher unbekannter Mann das Kind an den Achseln und hob es hoch. Als die Mutter dies bemerkte, schrie sie den Mann an, worauf hin dieser sofort von dem Kind abließ und wegrannte.Von dem Verdächtigen liegt folgende Beschreibung vor:

    – männliche Person

    – zwischen 25 und 30 Jahre alt

    – ca. 170 cm groß

    – südländisches Erscheinungsbild (eventuell Inder oder Türke)

    – normale Statur

    – keine Brille, kein Bart

    – dunkle Augenbrauen

    Der Mann trug eine schwarze Baseballkappe ohne Aufschrift. Ferner hatte er eine schwarze Sweat-Shirt-Jacke mit Kapuze an. Diese Kapuze hatte er über die Baseballkappe gestreift.

    Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei verlief ergebnislos.

    Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei in Bitburg (Tel.: 06561/9685-0) in Verbindung zu setzen. (red)

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    1 KOMMENTAR

    1. Unglaublicher Vorfall. Es geschehen derzeit Dinge, die ich mir in unserer ursprünglich beschaulichen und wunderschönen Region nie vorstellen konnte.

      Bevor das Überhand nimmt, appeliere ich an Politik und das gesamte Bildungssystem, dass es nicht nur Verwaltungsarbeit zu erledigen gilt.

      Solche „Täter“ sind im Endeffekt auch Opfer.
      Bildet sie schon in Kindergarten und Schule aus (Auszubildene finde ich für unseren Betrieb nur schwierig), zeigt Ihnen Perspektiven und wisst um Eure Verantwortung für unsere Gesellschaft.

      Unsere Region ist überschaubar, nutzt diese Tatsache.
      Bitburg, Trier, Wittlich, Luxemburg – wären dazwischen nicht Felder und Wälder, ginge das locker als eine (Gross)Stadt durch.

      Alle zusammen für eine bessere (Gross)Region.

    2. Eine tapfere Reaktion der Mutter, man möchte sich nicht vorstellen was hier hätte passieren können.

      Wenn ich jedoch die Täterbeschreibung lese läuft es mir kalt den Rücken runter: ein Südländer, könnte ein Inder oder Türke gewesen sein… Also einfach solche, die irgendwie anders aussehen. Denn wer Mitbürger aus der Turkei und Indien kennt, wird wissen dass „typische“ Vertreter dieser Volksgruppen keinerlei Ähnlichkeit miteinander haben.

      Ich kann nicht nachvollziehen wie die Polizei eine solche, offensichtlich von rassistischen Vorurteilen geprägte Personenbeschreibung veröffentlichen kann. Warum nicht gleich das Wort Zigeuner benutzen, die haben doch früher schon Kinder gestohlen…?

      Schämt euch. Das gilt auch für lokalo.de

    3. Hallo Ralf,

      wir können lediglich das veröffentlichen, was wir von den jeweiligen Polizeidienststellen an Pressemitteilungen erhalten. Die Personenbeschreibung wurde uns genau so zugesandt.

      Beste Grüße aus der Redaktion

    4. Ralf, ich gebe Ihnen Recht.

      Bei weiterem Nachdenken haben diese beiden Volksgruppen absolut nichts miteinander zu tun.
      Auch ich habe mich an dieser Beschreibung nicht gestört. Es klang einfach zu geläufig, wenngleich das auch unsinnig ist.

      Für mich aber ein weiterer Beleg dafür, wie sehr hier Handlungsbedarf (siehe mein Kommentar oben) besteht.

      Die Polizei (und in dem Fall auch ich) ist selbst zu schlecht ausgebildet.

      Die Redaktion hätte die Meldung entsprechend bearbeiten können – sicherlich auch nicht leicht, wenn überhaupt gestattet.

      Eine Stellungnahme der Polizei hierzu ist wünschenswert.

    5. Ich bin schockiert darüber, dass so etwas überhaupt passiert, ob hier oder in einer Großstadt ist doch vollkommen irrelevant, Fakt ist überall verschwinden Kinder… Da ich heute einen Artikel über Kindesentführung im Zusammenhang mit Organhandel gelesen habe, und die Täter dort ähnlich beschrieben wurden (dunklerer Typ, dunkle Kleidung, relativ vermummt) und sie Kinder in solchen Situationen wie Kinderwagen oder relativ „unbeobachtet“ bevorzugen, möchte ich an alle Personen appellieren, die Kinder haben und Kinder lieben, passt gut auf eure wertvollsten Geschenke auf, und es schadet auch nicht auf dem Spielplatz oder der Straße ein Auge auf andere Kinder zu haben. Früher konnte man sine Kinder ohne Probleme allein nach draußen lassen, man konnte sich relativ gut darauf verlassen, dass beispielsweise in einem Dorf fast jeder jeden kannte, und damit auch die Kinder immer „unter Beobachtung“ standen. Leider fehlt heute viel zu oft ein solch fast schon familiäres Leben, auch in der Stadt- oder Dorfgemeinschaft, welches uns doch wenigstens etwas Sicherheit geben könnte.
      Also, einfach mal ein wenig umsichtiger sein und auch nach anderen Kindern schauen, und Hilfe anbieten wenn sie unsicher aussehen….Das tut nicht weh, kann aber viel helfen!!

    6. Mutter auch von einem 1 jährigem kind

      echt krass was in der letzten zeit eifel und umgebung passiert

      wenn sowas mit meiner tochter passieren würde wüsste ich echt nicht was ich machen soll

      sowas ist echt nicht mehr normal unterste schubblade

      die mutter mit ihrem kind tut mir echt leid
      aber hut ab das sie so reagiert hat

      ich glaube hätte nicht so reagiert

      lg

    7. @ Ralf … Die Täterbeschreibung ist ein Skandal. In einem Rechtsstaat ist nur der Einzelne für seine Taten verantwortlich und nicht eine ganze Gruppe. Das erinnert mich an den Nationalsozialismus. Himmler hatte damals die Medien aufgefordert bei negativen Berichterstattungen über deutsche Juden und Sinti immer ihre religiöse oder ethnische Minderheit in Berichten zu erwähnen. Ziel war die ganze Gruppe zu kriminalisieren.

    8. Wenn die Zeugin den Täter als indisch oder türkisch aussehend beschreibt, weil sie den Unterschied (im Gegensatz zu den sonstigen Kommentatoren) vielleicht nicht kennt, erwarten Sie ernsthaft, dass die Polizei dieses wichtige Merkmal weglässt?

      Die suchen den Täter! Für etwaige weitere Zeugen ist es durchaus wichtig, dass der finnisch oder schwedisch aussehende Wegrennende wohl nicht der Täter einer versuchten Kindesentführung ist.

    9. Unter solchen Verallgemeinerungen leiden diejenigen, die sich hier tatsächlich integrieren. Allerdings hilft der Mutter und ihrem Kind diese Gutmenschen-Debatte hier nicht wirklich weiter, man sollte langsam auch mal erkennen, dass wir ein ernstes Problem in der Region haben, um das die Politik einen riesigen Bogen macht!

      Siehe dazu die aktuelle Kriminalstatistik. Die Trierer Polizei z.B. ist dank zahlreicher Kürzungen kaum in der Lage, mehr Präsenz zu zeigen oder für Sicherheit zu sorgen, sondern dazu verdammt die Straftaten lediglich noch aufzunehmen, ohne genug Personal für eine Aufarbeitung der einzelnen Tat zu haben.

      Aufgrund der unglaublich hohen Zahl von Asylbegehrenden in der Asylaufnahmestelle Dasbachstraße ist auch eine Förderung der Integration nicht mehr möglich, hier empfehle ich ebenfalls die Kriminalstatistik. Dazu kommt die Praxis als „Zwischenstation“, denn die in der Aufnahmestelle ankommenden Menschen bleiben hier lediglich 6 Wochen. Man sollte erwarten, dass sie in dieser Zeit Kurse besuchen oder ähnliches, sich mit Deutschland vertraut machen, Hilfestellung bekommen. Aber wer soll das noch leisten? Und mal ehrlich: Würde einer der hier kommentierenden in Schweden oder sonstwo einwandern, um da dann in Tabakläden, Einfamilienhäuser oder Autos einzusteigen? Oder um Kinder zu entführen? Firmen zu überfallen? Das sind keine „bedauerlichen Einzelfälle“ mehr, sondern bittere Realität in der Region.

      Man muss doch mal den Mumm haben, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen! Die Trierer leiden unter der Situation, und solche Gutmenschen-Debatten helfen dabei kein bisschen.

    10. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie schnell doch die Kommentatoren mit dem Begriff: „rassistisch“ sind. Die Mutter hat in dem Moment des Schreckens nur erkannt, dass der Täter ein südländisches Aussehen hat: also einen getönten Teint, so wie die meisten Südländer haben. Natürlich sollte dies nur zum Unterscheiden dienen: blond, blauäugig und helle Gesichtsfarbe genauso ausschließen wie schwarz/braunes Kraushaar, dunkele Hautfarbe. (Wenn ich hier jetzt den Begriff: Angloamerikaner, Neger oder Afrikaner benutze, werde ich wahrscheinlich als Rassist bezeichnet.)
      Ich bitte euch, Leute: Da hat jemand versucht, ein Kind zu entführen! Egal, wie er aussieht, oder welcher „Rasse“ er angehört.
      Sucht den Täter und bestraft ihn! Das und nur das ist wichtig!

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