Ostermarsch Büchel 2014

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BÜCHEL. Die vollständige, weltweite Abrüstung von Atombomben ist seit Herbst 2013 auf der Agenda mehrerer großer Organisationen: Die UN hat eine spezielle Arbeitsgruppe und den 26.September als Internationalen Tag für eine atom-waffenfreie Welt eingerichtet.

Das Internationale Rote Kreuz hat einen 4-Jahresplan zur nuklearen Abrüstung entwickelt.

Die Gemeinschaft der Nobelpreisträger hat bei ihrer Jahrestagung noch einmal festgestellt, dass Atombomben eine existenzielle Verletzung von Menschenrechten darstellen und ihre Abschaffung eine wichtige Voraussetzung zum Überleben der Menschheit ist.

Dagegen hat die neue Bundesregierung die Abrüstung der letzten in Deutschland verbliebenen US-Atomwaffen nicht mehr in ihren Koalitionsvertrag aufgenommen. Stattdessen wird die Bündnisver-pflichtung innerhalb der NATO bekräftigt und damit an der nuklearen Abschreckung willentlich festge-halten, was eine teure „Modernisierung“ der US-Atombomben einschließt und eine Lebensverlängerung der alten Tornados, so sie denn nicht abstürzen. Mit dieser fragwürdigen Sicherheitspolitik hat ein neues Wettrüsten begonnen und die Gefahr eines neuen Kalten Krieges wird heraufbeschworen.

Wer nach dem Warum fragt, muss sich auch die Aktivitäten einiger Großbanken anschauen wie der Deutschen Bank, der Commerzbank oder der Allianzversicherung, die alle im Atombombengeschäft kräftig mitmischen. (red)

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