Piraten und AfD dabei, auch NPD zugelassen

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TRIER. Bei der Kommunalwahl am 25. Mai bewerben sich neun Parteien und Wählervereinigungen um die 56 Sitze im Trierer Stadtrat: CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FWG, FDP, Linke, NPD, Piraten und AfD. Der Wahlausschuss hat am Donnerstag die jeweiligen Listen zugelassen. Dieses Votum muss die ADD als Aufsichtsbehörde noch bestätigen.

Bei der Abstimmung über die Liste der NPD enthielten sich die Vertreter von FWG, CDU, Grünen, FDP und Linken im Wahlausschuss. Sie sei formal korrekt aufgestellt, weil eine Zustimmung aber dennoch nicht mit dem Gewissen vereinbar sei, enthalte man sich, betonte Hans-Peter Simon (Grüne). Bürgermeisterin Angelika Birk (Grüne) stimmte für die Zulassung der NPD-Liste, denn bei einer Ablehnung des formal korrekten Vorschlags durch den Wahlausschuss wäre das gesamte Zulassungsverfahren gescheitert.

Im zweiten Teil der gut einstündigen öffentlichen Sitzung im vollbesetzten Großen Rathaussaal ließ der Ausschuss ferner alle Listenvorschläge für die Wahl der Ortsvorsteher und Ortsbeiräte in den Stadtteilen zu. Besonders spannend könnten bei der Wahl der Ortsvorsteher die Rennen in Mitte-Gartenfeld, Nord, Süd und Kürenz mit jeweils fünf Kandidaten werden. Dagegen tritt in den Stadtteilen Biewer, Ruwer-Eitelsbach, Euren, Irsch, Kernscheid und Mariahof jeweils nur ein Bewerber an. Die amtliche Bekanntmachung mit allen zugelassenen Vorschlägen für die Kommunalwahl in Trier erscheint in der Rathaus-Zeitung am 29. April. (red/et)

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