Brandstiftung am Kurfürstlichen Palais in Trier

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TRIER. Die Berufsfeuerwehr Trier wurde am späten Donnerstagabend, 10. April, zu einem Einsatz in den Palastgarten gerufen. Die Abdeckfolie am Baugerüst des Kurfürstlichen Palais brannte in fünf Meter Höhe. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Nach 45 Minuten hatte die Feuerwehr alles unter Kontrolle. „Es ist zu vermuten, dass sich eine Plastikfolie nicht selbst entzündet“, sagt Thomas Reinholz, Einsatzleiter der Trierer Brandbekämpfer, mit einer gehörigen Portion Sarkasmus, „es hat zum Glück nach unseren Erkenntnissen weder einen Personenschaden gegeben noch hat das historische Gebäude einen Schaden erlitten. Ich sage das aber unter Vorbehalt, denn wir haben die Überprüfung schließlich im Dunkeln vorgenommen.“ Die Einschätzung des Feuerwehrmannes wird von der Polizeibestätigt. Dennoch erklärt Pressesprecherin Monika Peters erklärt auf TV-Nachfrage: „Wir ermitteln wegen Sachbeschädigung.“

In der Abdeckfolie ist ein Loch von ca. acht mal zehn Metern entstanden. Die ADD (Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland-Pfalz) wird heute bei Tageslicht eine genaue Überprüfung des Gebäudes vornehmen. Der an die Konstantin-Basilika angrenzende prachtvolle Bau, der im Rokoko- und Renaissance-Stil vom Beginn des 17. bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet wurde, zählt zu den großen Sehenswürdigkeiten der ältesten Stadt Deutschlands. (red)

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