Die machen mich fertig…ääh…fit – in fünf Wochen (Teil 4)

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ENSCH. Das effectiv-Trainingscenter in Ensch ist als eines von 300 Fitness-Studios in Deutschland für für „Wir machen dich fit!“ lizensiert. Ein Expertenprogramm, bei dem man in fünf Wochen nicht nur die Fitness, sondern auch die Essgewohnheiten verbessern soll. Damit das Ganze auch möglichst gut funktioniert, bekommt der Teilnehmer gleich drei  Experten zur Seite gestellt. Unser lokalo-Redakteur Christoph Witt testet momentan das Programm und feiert erste Erfolge.

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Zwischentest! Bammel! Ich hatte ein mulmiges Gefühl am Freitag, als es ins effectiv-Trainingscenter ging. Irgendwo glaubt man nicht so recht daran, dass sich die Schufterei lohnt. Der Bauch ist für meine kritischen Augen immer noch genauso ausgeprägt wie zwei Wochen zuvor, nur das Körpergefühl besser. Aber ob das nicht nur ein Trugschluss ist? Es wäre schon eine herbe Enttäuschung, wenn sich wenig bis gar nichts getan hätte. Dafür war schon zu viel Schweiß bzw. zu viele Freudentränen meiner Muskeln vergossen worden. Im Zwischentest ging es nur auf die „InBody“-Waage.

Und was soll ich sagen?  Es sieht danach aus, dass die sich die Quälerei lohnt, denn ich scheine im wahrsten Sinne des Wortes mein Fett wegzubekommen. Nach der Hälfte der Trainingseinheiten sind schon 3,2 Kilogramm Körperfett ab-, und 700 Gramm Muskeln aufgebaut. Die harte Arbeit zahlt sich also aus und die Motivation kommt von ganz alleine. Marc Wolff hat wirklich nicht zu viel versprochen.

Täglich aktualisieren meine Freundin und ich das Tagebuch und lassen uns auch von Familienmitgliedern nicht zum Genuss von Kalorienbomben verführen. Keine Chips, wenig Kohlenhydrate, kein Alkohol – das ist die Marschrichtung für diese fünf Wochen und natürlich wollen wir auch danach die jetzt eingeschlagene Richtung beibehalten. Auf die Bekanntschaft mit einem  Herrn namens „Jojo-Effekt“ können wir getrost verzichten. Unsere bislang größten Sünden: Ein Stück Erdbeerkuchen und zwei Portionen Erdbeer-Trifle am Sonntag zuvor.

Für alle, die sich durch solche Ergebnisse nicht motivieren lassen und Angst haben, dass sie den kulinarischen Offerten der Verwandtschaft nicht widerstehen können, steht Dr. Stefan Frädrich in seinen Videos mit Rat und Tat zur Seite. Er ermutigt die Teilnehmer, das „Trainingstagebuch“, das beim Programm dabei ist, zu pflegen und sagt: „Eigenlob stimmt“.

Der Motivationskünstler trifft den Nagel auf den Kopf. Die größten Kritiker sind ganz sicher nicht Freunde oder Verwandte, sondern wir selbst. Wir reden uns ein, was wir alles nicht können und reihen einen negativen Gedanken an den anderen. Stattdessen sollten wir uns gerade in schwierigen Phasen Mut zusprechen und dafür sorgen, dass die positiven Gefühle überwiegen.

In den finalen zwei Wochen werden wir auf jeden Fall weiterhin Vollgas geben und liebäugeln mit dem neuen Kurs „Fight for Fitness“. Der wurde uns wärmstens ans Herz gelegt und ist für alle Fitnessstufen geeignet. Noch ist die Mission nicht erfüllt, aber es sieht sehr gut aus. Ich bleibe am Ball. (cw)

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