Bernhard Kaster besucht die Kreuzgangbaustelle von St. Matthias

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TRIER. Am vergangenen Freitag besuchte der Trierer Bundestagsabgeordnete Bernhard Kaster (CDU) die Baustelle im frühgotischen Kreuzgang in St. Matthias. Dort stehen derzeit statt blühender Frühlingsboten  Bagger, Bohrer und Betonrohre auf der Wiese.

„Hier ist wirklich schon einiges passiert“, resümierte Kaster, der von Helmut Schröer, dem Vorsitzenden des Kuratoriums der St. Matthias Stiftung, und Abt Ignatius Maaß begleitet wurde. „Man kann jetzt sehen, dass es höchste Zeit für die Restaurierung dieses Kleinods wurde. Es ist gut, dass wir noch in diesem Jahr starten konnten“, sagte Kaster, der sich auf Bundesebene um Fördergelder für die Erhaltung des Kreuzgangs bemüht hatte.  

Bei der Begehung hatte Architekt Karl Feils die bisherigen Maßnahmen erläutert, wie die Feuchteschäden und statischen Mängel im ebenerdigen Teil des Kreuzgangs und im ersten und zweiten Stock des Ostflügels behoben werden sollen. Im ehemaligen Dormitorium, in dem sich Teile der Bibliothek befinden, wurde der Buchbestand bereits komplett umgeräumt. Staubwände unterteilen den Raum  in verschiedene Arbeitsbereiche. Kaster versprach sich auch zukünftig für die finanzielle Unterstützung der Sanierungsarbeiten einzusetzen.

Bei den Bauarbeiten, die eng von den Archäologen des Dommuseums begleitet werden, wurden in den ersten Monaten beim Anlegen der beiden Sickergruben im inneren Bereich des Kreuzgangs römische und mittelalterliche Wasserleitungen, Grundmauern vorgotischer Gebäude und Überreste römischer Bestattungen gefunden und kartiert. Bis die geplante Baumaßnahme abgeschlossen sein wird, werden noch Jahre vergehen. (red)

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