HWK wirbt in Nachbarländern für handwerkliche Ausbildung

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Trier. Allein im Handwerk des Kammerbezirks Trier fehlen derzeit rund 1.000 Fachkräfte. 575 Lehrstellen blieben 2013 unbesetzt. Um diesen Mangel zu bekämpfen, hat die Handwerkskammer Trier (HWK) jetzt das Projekt „Länderübergreifende Nachwuchs- und Fachkräftesicherung in der Großregion“ gestartet. Es zielt darauf ab, Jugendliche aus dem benachbarten Ausland für eine Ausbildung im Handwerk des Kammerbezirks Trier zu gewinnen.

Immerhin liegt die Arbeitslosenquote bei Jugendlichen in Luxemburg, dem deutschsprachigen Gebiet in Belgien sowie Lothringen bei etwa 20 Prozent.

In der ersten Phase werden Jugendliche aus der Großregion über das Projekt informiert und dazu angeregt, sich bei der Berufsfindung auch grenzübergreifend zu orientieren. In einer weiteren Projektphase entwickeln hiesige Handwerksbetriebe und ihre Mitarbeiter ein Leitbild zur Förderung der Willkommenskultur, um die jungen Menschen aus den Nachbarregionen optimal zu integrieren. Ausbildungsberater, Ausbildungs-Coachs und Paten stehen als Betreuer zur Verfügung. Die Einbildung verschiedener Kooperationspartner ist ebenfalls vorgesehen. ­­Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, Startschwierigkeiten zu bewältigen und eine erfolgreiche Ausbildung zu gewährleisten.

Das Projekt „Länderübergreifende Nachwuchs- und Fachkräftesicherung in der Großregion“ wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, Landesmitteln und Eigenmitteln der HWK finanziert. (red)

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