Junge Union kritisiert „desaströse Entwicklung“

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TRIER. Die Junge Union (JU) Trier übt scharfe Kritik an Schuldezernentin Angelika Birk (Grüne). Unverständlich sei die aktuelle Informationspolitik der Bürgermeisterin sowie die desaströse Entwicklung bei der Umsetzung des Schulentwicklungsplanes, heißt es in einer Pressemitteilung der JU. Ferner begrüße man die Entscheidung der Fraktionen im Trierer Stadtrat zur Prüfung des Raumbedarfs an den Trierer Gymnasien.

 

Die Junge Union Trier-Stadt habe schon Anfang 2013 darauf hingewiesen, dass in der Diskussion zum Schulentwicklungskonzept nicht nur die Grundschulen, sondern zugleich auch die weiterführenden Schulen betrachtet werden müssten, um ein ganzheitliches und in sich tragfähiges Konzept zu erstellen. Denn durch den Wegfall der Schulempfehlung für die Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse erhielten diese keinen Richtwert mehr bezüglich einer weiterführenden Schule.

Daher sei damals schon abzusehen gewesen, dass durch die mangelnde Planungssicherheit an den Realschulen Plus noch mehr Kinder von ihren Eltern an Gymnasien angemeldet werden würden. Hinzu komme, dass in den kommenden Jahren die Klassenmesszahl in allen Schularten verändert werde. „Beim Herabsenken der Klassenmesszahl auf 25 Kinder bis 2016/17 wird neben der Diskussion zur jetzigen Raumnot an Gymnasien auch über die Gründung eines weiteren Gymnasiums in Trier nachgedacht und entschieden werden“, erinnert die JU an ihre Stellungnahme vom Februar 2013.

„Wenn das Land Rheinland-Pfalz solch grundlegende Veränderungen für die Schulen beschließt, muss dieses sich auch an den Folgekosten beteiligen und darf sich nicht in geübter Rolle zurückhalten und die Stadt alleine lassen“, fordert der JU-Kreisvorsitzende Philipp Bett jetzt.

In der aktuellen Diskussion über die „Nichtumsetzung von Ratsbeschlüssen und die nachlässige Informationspolitik durch die zuständige Bürgermeisterin Birk und die ADD Trier“, sieht die Junge Union eine große Gefahr. „Das Vertrauen in Verwaltung und Politik darf nicht weiter so leichtfertig geschädigt werden“, mahnt Bett für die Nachwuchsorganisation der CDU. (red/et)

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