Bitburger Innenstadt-Ring bewegt Gemüter

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BITBURG. Der Verein „Innenstadtring –  Nein Danke!“ in Bitburg hatte vor Tagen bereits auf seiner Facebook-Seite dazu aufgerufen, am öffentlichen Teil der Ratssitzung teilzunehmen. Gehofft hatte man wohl, dass möglichst viele Gegner des Projekts kommen. So sollte Druck auf die Stadtratsfraktionen ausgeübt werden. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Verein eine Petition an Bürgermeister Joachim Kandels überreicht (wir berichteten).

Ungefähr 50 Bürgerinnen und Bürger waren zum öffentlichen Teil der Sitzung erschienen. Die erlebten, dass der Antrag der Grünen auf sofortigen Rückbau des Innenstadtringes von CDU, der Liste Streit, FDP und FBL abgeschmettert wurde. Grüne und SPD waren somit überstimmt. Jeweils ein Mitglied der CDU, der FBL und der Liste Streit enthielt sich.

Am Freitagmorgen konnte man auf der Internetseite des Vereines „Innenstadtring – Nein Danke“ die ersten kritischen Stimmen lesen. Bürger der Stadt Bitburg und Gegner des Innenstadtringes machten dort ihrem Unmut Luft. Kommentare wie „Kandels ureigene Rhetorik“ sei entlarvt worden, „Ignoranz und geldverschwenderisch“, „die Stimme des Volkes zähle wohl nichts mehr“ bis zu „das wird sich demnächst auf dem Stimmzettel auswirken“ waren hier noch die harmlosesten.

Der Innenstadtring bewegt somit auch nach fast sechs Monaten als Provisorium in der so genannten zwölfmonatigen Testphase nach wie vor die Gemüter. 

von Petra Thomas

 

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