Rheinlandpokal: Schwere Aufgabe für die Eintracht

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TRIER. Nach dem enttäuschenden Meisterschaftsspiel gegen Baunatal am vergangenen Wochenende (1:1), steht für den Fussball-Regionalligisten SV Eintracht Trier 05 am morgigen Mittwoch (19 Uhr, Stadion Oberwerth, Koblenz) das wichtige Spiel im Rheinlandpokal gegen die TuS Koblenz an. Mit einem Sieg gegen die Mannschaft vom Deutschen Eck wäre ein großer Schritt Richtung DFB-Pokal getan, an der nur der Rheinlandpokal-Sieger teilnehmen darf. Am Rande der Pressekonferenz wurde auch der neue Geschäftsführer Jens Schug vorgestellt.

Trainer Jens Kiefer freut sich auf das Pokalspiel. Im Hinblick auf das letzte Aufeinandertreffen beider Mannschaften vor zweieinhalb Wochen hofft Kiefer, dass das Ergebnis (1:0-Sieg für Koblenz) motivierend auf seine Mannschaft wirken kann. „Für einen Fussballer sind solche Spiele unglaublich interessant. Die Mannschaft wird brennen, sie ist heiß auf das Spiel.“ Kiefer ist sicher, dass es anders laufen wird, als im Spiel gegen Baunatal: „Sicherlich wäre es schön, wenn wir nur auf ein Tor spielen könnten, aber ich denke, dass es ein anderes Spiel werden wird. Mit dem hoffentlich besseren Ende für uns.“

Der Trainer der Eintracht erwartet eine Koblenzer Mannschaft, die über den Kampf ins Spiel finden will und lange, hohe Bälle spielen wird. Darauf habe er die Mannschaft in den letzten Trainings noch einmal besonders hingewiesen. Auch wenn die personelle Situation in Koblenz angespannt ist, werde man den Gegner nicht unterschätzen.

In der Pressekonferenz am heutigen Dienstag, den 1. April, wurde auch der neue Geschäftsführer Jens Schug vorgestellt. Nach einleitenden Worten von Vorstandsmitglied Roman Gottschalk ergriff Jens Schug das Wort. Der 35-jährige Sportlehrer, der zuletzt in Bernkastel beim SFG tätig war, möchte dem Verein mittelfristig Kontinuität und mehr Professionalität vermitteln. Als dritte Macht in Rheinland-Pfalz, hinter dem FSV Mainz 05 und dem 1. FC Kaiserslautern habe man den Anspruch, sich auch in der 3. Liga zu etablieren. Dem Zitat „Die Eintracht hatte nie Geld, hat kein Geld und wird nie Geld haben“ eines ehemaligen Vorstandsmitglieds schob Schug den Riegel vor: „Zusammen mit Jens Kiefer werde ich versuchen, neue Sponsoren zu finden, damit ich dem Trainer die finanziellen Mittel zur Umbildung der Mannschaft zur kommenden Saison zur Verfügung stellen kann.“ Der Verein habe Potential, was aber auch abgerufen werden müsse. Genau deshalb sei er nach Trier gekommen, um dem Verein zu helfen, seine Strukturen zu verbessern. (bas)

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