Explosiver Bankraub in Wittlich – Neue Erkenntnisse

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GROSSLITTGEN. In der Nacht von Montag auf Dienstag, den 1. April, ist die Filiale der Volks- und Raiffeisenbank in Großlittgen (Kreis Bernkastel-Wittlich) durch eine Explosion schwer beschädigt worden. Nun gibt die Polizei neue Erkenntnisse bekannt.

Es klingt wie aus einem Actionfilm: gegen 3.05 Uhr in der Nacht rief eine Anwohnerin bei der Polizeiinspektion Wittlich an . Die Frau gab an, einen Riesenknall gehört und zunächst an den Einsturz eines Hauses gedacht zu haben. Als sie nachschaute, sah sie im benachbarten Gebäude des Geldinstitutes in der Außenwand ein Riesenloch.

Den Polzeistreifen bot sich beim Eintreffen vor Ort dann ein Bild der Verwüstung, sämtliche Scheiben sowie Teile des Mauerwerks waren vermutlich durch die Wucht einer Detonation zu Bruch gegangen und lagen weit verstreut um das Gebäude der Bank.
Da eine Einsturzgefahr des Gebäudes bzw. Teilen davon nicht auszuschließen war, wurde das THW mit der Begutachtung und weiteren Maßnahmen zur Absicherung beauftragt. Von dem Gebäude stehen nur noch Außenwände und Dach.

Viel erbeutet haben können die dreisten Diebe mit ihrem spektakulären Einbruch nach Polizeiangaben nicht. Im Geldautomaten befanden sich maximal 50 000 Euro. Auf Aufnahmen von Videokameras kann die Polizei bei ihren weiteren Ermittlungen nicht zurückgreifen. Diese wurden vollständig bei der Explosion zerstört.

Die Ermittlungen dauern an. Weitere Informationen folgen. (red)

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