Engagierte Stifter für die Kunst und Kultur in Trier

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TRIER. Als Anerkennung und Dank für ihr Engagement gegenüber der Kulturstiftung Trier überreichte Kulturdezernent Thomas Egger, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kulturstiftung Trier, die Stifterplatten Edition 2013 an die Kulturstifter Markus Leineweber (Geschäftsführer des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Trier), Kurt Müller (Geschäftsführer Boxleitner Beratende Ingenieure) und Hiltrud Zock (Geschäftsführerin AGENTURHAUS).

Die bronzenen Stifterplatten, deren Editionen seit 2009 jährlich wechselnd Trierer Denkmäler zeigen, werden jenen Kulturförderern überreicht, die die Bürgerstiftung mit einer Zustiftung ab 2.500 Euro unterstützen. Das Krankenhaus der barmherzigen Brüder stellt sich zum zweiten Mal in die Reihe der Stifter. Geschäftsführer Markus Leineweber versteht das Krankenhaus als „großes Unternehmen und Teil der Gesellschaft in der Region Trier“ und sieht sich stellvertretend für das Haus in der Pflicht, die Kultur in Trier zu unterstützen. Seiner Meinung nach ist Kultur ein Wesenszug des Menschen und über dies Identitätsstiftend.

Auch im Krankenhaus will man diesen Gesichstpunkten gerecht werden. So engagiert sich der Verein der Freunde und Förderer im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder mit seinen 100 Mitgliedern im zehnten Jahr im Bereich „regionale Kunst“. Die Nachfrage, so Leineweber, sei so enorm, dass die Ausstellungsflächen bis 2016 ausgebucht seien.

Das Ingenieurbüro Boxleitner darf inzwischen die fünfte Stifterplatte ihr Eigen nennen. Geschäftsführer Kurt Müller, Vorsitzender des Trierer Chorverbandes, scheute sich nicht, sein Credo der letzten Jahre zu wiederholen: „Wenn die Kultur stirbt, dann verödet unsere Gesellschaft zu einer leblosen Wüste.“ Deshalb sei es ihm ein Anliegen, die Kulturstiftung nach Kräften zu unterstützen und mit Freude zu erleben, wie die Gesellschaft an dieser kulturellen Förderung partizipiert.

Hiltrud Zock, die sich seit 10 Jahren für die einzige Bürgerstiftung Triers einbringt, unterstreicht die Einzigartigkeit der Stiftung von Bürgern für Bürger, die sich vor allen dadurch auszeichnet, dass sie bei der kulturellen Förderung sowohl Erwachsene als auch Kinder und ältere Menschen einbezieht, und so auch Begegnungen zwischen diesen Generationen und Gruppen herstellt. Ihr ideelles und finanzielles Engagement sei für sie deshalb mehr als selbstverständlich. Dazu Kulturdezernent Egger: „Was Hiltrud Zock für die Stiftung tut, geht weit über das hinaus, was man mit einer Stifterplatte bedanken kann.“

Der Kulturstiftung Trier gelingt es zunehmend, Bürger und Unternehmen für die Stiftungsarbeit und das Engagement für die Kulturlandschaft der Moselmetropole zu begeistern. Durch ihren persönlichen Einsatz und ihre finanzielle Unterstützung tragen diese Partner aktiv zur Förderung von Kunst, Kultur und somit zur Sicherung der Lebensqualität und des hohen Freizeitwertes in Deutschlands ältester Stadt bei.

Der stellvertretende Kulturstiftungsvorstand Thomas Egger betonte: „Trier ist Kulturstadt und Trier lebt von seiner Kultur. Die Kultur sichert Arbeitsplätze und beeinflusst die Wertigkeit des gesellschaftlichen Lebens in Trier. Mit der Unterstützung der Kulturstiftung Trier als reine Bürgerstiftung tragen die Kulturstifter nachhaltig zum Erhalt des kulturellen Erbes und zur Förderung von Kunst und Kultur in Trier bei.“ (red)

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