Favorit und Außenseiter

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    SALMROHR/MEHRING. Noch zehn Spieltage liegen vor den Vereinen der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar – anders formuliert – noch 30 Punkte sind zu vergeben. Vorentscheidungen sind daher noch nicht zu erwarten. Weder was die Ziele des FSV Salmrohr, noch die des SV Mehring angeht. Aber es gilt, sich zu positionieren und die Konkurrenz zu beeindrucken. Das muss besonders das Ziel der abstiegsbedrohten Mehringer sein, die als Außenseiter bei einem Mitbewerber um den Klassenerhalt antreten.

    FSV Salmrohr – SV Elversberg II (Samstag, 15.30 Uhr, Salmtalstadion)

    Nach dem besten Start aller Zeiten nach der Winterpause seit der Zugehörigkeit zur Oberliga will der FSV Salmrohr nachlegen. Mit den 10 Punkten aus vier Spielen hat sich der FSV nicht nur auf Rang 2 hinter den FK Pirmasens geschoben, sondern mit Borussia Neunkirchen einen der ehemals „Großen Vier“ vielleicht schon vorzeitig abgeschüttelt. Nach dem 3:2-Sieg der Salmtaler im Ellenfeld deutet alles auf einen Dreikampf um die beiden ersten Plätze hin, die die Möglichkeit eröffnen, in der kommenden Saison in der Regionalliga anzutreten.

    „Gegen Neunkirchen musste niemand motiviert werden“, sagt Trainer Uwe Schüller, „so wie sich das Team derzeit präsentiert, bin ich davon überzeugt, dass die Mannschaft die Elversberger genauso ernst nehmen.“ Und das ist nach seiner Einschätzung auch erforderlich, „denn wir treffen auf eine sehr spielstarke Mannschaft mit bestens ausgebildeten Spielern.“ Im Kader der Gäste fehlen bekannte Namen, weil es sich um ein Nachwuchsteam im besten Sinn handelt. Die wenig prominente Besetzung könnte sich zum Bumerang für den FSV entwickeln, wenn die Stärke der Gäste daran gemessen würde. Wegen dieser Gefahr wurden Schüller und sein Freund und gleichberechtigter Trainer Jörg Stölben nicht müde, ihre Schützlinge vor den Elversbergern zu warnen. Trotz der immer noch nicht geklärten Zukunft des Vereins will man sich die Chance nicht entgehen lassen, den Ritt auf der Erfolgswelle fortzusetzen. Gegenüber der Vorwoche wird der Kader des Favoriten um Robin Mertinitz erweitert, Alexander Adrian (Bänderriss) soll am Montag wieder mit dem Training beginnen können.

    SV Alemannia Waldalgesheim – SV Mehring (Samstag, 15.30 Uhr, Rasenplatz Waldalgesheim)

    Der Optimismus von Mehrings Trainer Frank Meeth, die grausige Auswärtsbilanz von nur einem Punkt in zwölf Anläufen ausgerechnet beim 13. Versuch aufzubessern, ist unerschütterlich. „Wir sind gut drauf. Deshalb ist es für mich nur eine Frage der Zeit, wann uns ein Erfolgserlebnis auf fremdem Terrain gelingt“, sagt Meeth. Gerade in Waldalgesheim wären Punkte besonders wichtig, denn der 17. Mehring (24 Punkte) ist auf Schlagdistanz zu den Hausherren (26). Die bescheidene Punktzahl der Hunsrücker darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie zuhause noch unbezwungen sind. Fünf Siege und sechs Remis stehen zu Buche. Das lässt aber zumindest auch für Mehring auf ein Unentschieden hoffen – ein Resultat, mit dem die Gäste leben könnten.

    „Sie spielen gute Standards uind haben mit Eric Wischang und Marcel Fennel zwei überdurchschnittliche Akteure in ihren Reihen“, sagt Meeth, der den Gegner am vergangenen Wochenende beobachtet hat. Fraglich ist der Einsatz von Johannes Diederich, der an einer Oberschenkelzerrung laboriert. (wir)

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