Podiums-Diskussion zum Thema „Demographischer Wandel“

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    MANNEBACH. Der demographische Wandel und seine Folgen ist Thema einer Diskussionsveranstaltung, zu der die Verbandsgemeinde Saarburg und die Ortsgemeinde Mannebach am Samstag, den 12. April, um 15 Uhr ins Mannebacher Brauhaus einladen.

    !Weniger, älter, ärmer und auch noch krank!“ –  unter diesem Titel wollen Experten interessierte Bürger zu dem komplexen Thema informieren und in einer Podiumsrunde unterschiedliche Aspekte näher beleuchten.

    Wilhelm Schmidt, bis 2005 langjähriges Mitglied des Deutschen Bundestages und seit 2008 Präsident der Arbeiterwohlfahrt Deutschland (AWO), wird den Einstieg ins Thema mit einem Referat gestalten. Schmidt ist Mitglied der Altenhilfekommission, die die Bundesregierung in Fragen des demographischen Wandels berät. In der anschließenden Podiumsdiskussion soll es unter anderem darum gehen, wie sich die Politik positioniert und welche Lösungsansätze sie anbietet. Unter der Leitung von Dieter Lintz (Trierischer Volksfreund) diskutieren die Bundestagsabgeordneten Bernhard Kaster (CDU), Dr. Katarina Barley (SPD), Winfried Manns, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Gemeinde- und Städtebunds Rheinland-Pfalz, Günther Schartz, Landrat des Kreises Trier-Saarburg, Wilhelm Schmidt sowie Werner Dellwing, Vorstand der Volksbank Hochwald-Saarburg.

    Für Bernd Gard, seit 2009 Ortsbürgermeister von Mannebach, hat das Thema höchste Brisanz. „Wir zählen in Mannebach aktuell 357 Einwohner. Bereits in zehn Jahren werden 140 Männer und Frauen älter als 60 Jahre sein. So wie bei uns sieht es vielerorts im Land aus, und dieser Entwicklung müssen sich die Kommunen stellen.“ Vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft, der der Nachwuchs wegbricht, spiele der Erhalt der Gesundheit eine zentrale Rolle. Von der Politik erhofft sich Gard langfristige Masterpläne, von der Diskussionsveranstaltung in Mannebach vor allem eines: „Ich wünsche mir, dass möglichst viele junge Menschen kommen, denn sie tragen die Konsequenzen dieses gesellschaftlichen Wandels.“ (red)

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