Dolphins scheitern am Rekordmeister

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Bildquelle: GOLDMANN Dolphins Trier

WETZLAR. Aus und vorbei – die Saison ist nach dem zweiten Playoff-Spiel für die GOLDMANN Dolphins Trier beendet! Erwartungsgemäß scheiterte der Ligavierte beim amtierenden Meister RSV Lahn-Dill mit 47:66 (24:35). In der Best-of-Three-Serie setzte sich der Titelverteidiger mit 2:0 durch.

Auch im Rückspiel der ersten Playoff-Runde präsentierte sich der Außenseiter von der Mosel nach anfänglichen Schwierigkeiten über weite Strecken der Partie absolut ebenbürtig. Dies war umso erstaunlicher, da die Erkältungswelle in der Woche vor diesem Duell weite Teile des Kaders von Spielertrainer Dirk Passiwan erfasst hatte und im Vorfeld noch nicht sicher war, wer überhaupt, und wenn, wie lange würde spielen können.

Dem Favoriten gelang ganz nach dem Geschmack seiner Anhänger ein Blitzstart. Die Trierer fanden nur schwer ins Spiel und lagen nach 3 Minuten bereits mit 0:10 im Hintertreffen ehe der stark aufspielende Tyler Saunders die ersten Punkte für die Dolphins markieren konnte, die fortan besser in die Partie fanden. Nach dem ersten Spielviertel lagen die Trierer dennoch mit 13:24 bereits zweistellig im Hintertreffen.

Die Befürchtungen vieler Dolphins-Anhänger, dass ihr Team ähnlich wie im Punktspiel Anfang Januar nun zum Spielball des zehnfachen Meisters werden würde, sollten sich allerdings im weiteren Spielverlauf nicht bewahrheiten. Mit vorbildlichem Einsatz hielten die Trierer mit allem dagegen, wozu das Team nach einer langen und anstrengenden Saison noch imstande war. Nach einem ausgeglichenen 2. Spielviertel (11:11) ging man mit dem alten Abstand in die Halbzeitpause (24:35).

Und auch nach dem Seitenwechsel hielt die Truppe um Mannschaftskapitän Chad Jassman weiter engagiert dagegen, beide Teams agierten mit einer starken Abwehrarbeit, sodass auch dieses Spielviertel nur knapp mit 11:9 für die Gastgeber endete. Mit einem 33:46-Rückstand ging es ins letzte Spielviertel, in dem die Dolphins trotz aller Bemühungen keine Resultatsverbesserung mehr erzielen konnten. Zu routiniert spulte der Meister die letzten Minuten gegen kräftemäßig nun nachlassende Trierer herunter und siegten ungefährdet und verdient mit 66:47.

Bei den Dolphins waren die körperlichen Folgen etlicher krankheitsbedingt angeschlagener Spieler (Passiwan, Dadzite, Jassman und Saunders) unverkennbar und auch Janet McLachlan, die ihr letztes Spiel für ihre Dolphins absolvierte, die nach einem langen Flug von der Nationalmannschaft aus Toronto gekommen und erst am Spieltag in Frankfurt eingetroffen war, vom Jetlag geschwächt ihre gewohnte Leistung nicht abrufen.

Am Ende hatte sich erwartungsgemäß der Favorit in diesem Halbfinale durchgesetzt, wobei die Trierer ein würdiger Gegner waren, die dem amtierenden Meister mehr abverlangten, als viele erwartet hatten.

Spielertrainer Dirk Passiwan: „Heute war einfach nicht mehr drin für unsere Mannschaft. Einige Spieler waren nicht im Vollbesitz der Kräfte und das reicht dann gegen ein solch hochklassiges Team wie den RSV Lahn-Dill einfach nicht mehr! Ich ziehe aber erneut den vor meinem Team, weil jeder alles aus sich herausgeholt undt nie aufgesteckt hat! Wir haben erstmals die Play-Offs erreicht und dem großen Favoriten einen harten Kampf geliefert. Unseren Abgängen Janet McLachlan und Peter Won danke ich besonders herzlich und wünsche beiden alles Gute für ihre Zukunft.“

GOLDMANN Dolphins Trier: Diana Dadzite (2), Florian Ewertz (n.e.), Chad Jassman (7), Janet McLachlan (5), Dirk Passiwan (17), Karlis Podnieks (5), Tyler Saunders (11), Yoomin Peter Won und Dirk Schmitz (n.e.)

Beste Werfer für Lahn-Dill: Joseph Bestwick (22), Michael Paye und Thomas Böhme (je 13)

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