H&M-Betriebsratsvorsitzender scheitert erneut

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    TRIER. Jetzt bleibt Damiano Quinto nur noch ein Strohhalm. Der Betriebsratsvorsitzende der Trierer H&M-Filiale ist auch in der zweiten Instanz, dieses Mal beim Landesarbeitsgericht, gescheitert. Jetzt bleibt ihm nur noch der Gang zum Bundesarbeitsgericht.

    Alle Unterstützung, die dem Gewerkschafter von seinen Kolleginnen und Kollegen, dem Betriebsrat, der Gewerkschaft ver.di und der Partei DIE LINKE zuteil wurde, half nicht. Rund 6 000 Unterschriften zu seinen Gunsten, hatten schon in der ersten Instanz nichts bewirkt.

    Die Gründe für die Kündigung durch den Modekonzern Hennes & Mauritz (H&M), mochte auch das Landesarbeitsgericht nicht für null und nichtig erklären. Offiziell sah sein Arbeitgeber weniger in seiner eigenen Tätigkeit als Betriebsrat, sondern vornehmlich in seinen Funktionen als Beisitzer in Schlichtungsstellen – auch in anderen Städten – und in beratenden Tätigkeiten für Betriebsräte an anderen Standorten Gründe genug, um dem Familienvater zu kündigen. (red)

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