Egger hält an Rallye fest

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TRIER. Es ist eine Entscheidung, die nicht undiskutiert bleiben wird. Zum einen aufgrund der in letzter Zeit aufgedeckten Skandale rund um den Automobilclub, zum anderen aufgrund des in Frage gestellten Nutzens für die Stadt. Trotzdem stellte Wirtschaftsdezernent Egger gestern fest: die Rallye bleibt.

In der gestrigen Sitzung des Dezernatsausschusses III informierte Wirtschaftsdezernent Thomas Egger zum einen über die Abschlussbilanz der letztjährigen Rallye und zog zugleich die Konsequenz, die Großveranstaltung auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit dem ADAC durchzuführen.

Statt den geplanten 130 000 Euro hat die Stadt laut Egger im vergangenen Jahr am Ende nur knapp 85 000 Euro an Zuschüssen aufgewendet. Grund genug für den Dezernenten, den wirtschaftlichen und touristischen Nutzen der städtischen Beteiligung zu betonen und für eine Weiterführung zu plädieren. Anders sehen das Grüne- und Linksfraktion. Diese bezweifeln den wirtschaftlichen Nutzen, schenken den vorgelegten Zahlen kein Vertrauen. Zusätzlich wird auf die starke Umweltverschmutzung als negative Auswirkung hingewiesen.

Das Thema dürfte als noch nicht ausdiskutiert sein und möglicherweise im Vorfeld der Kommunalwahl noch einmal für Reibung sorgen. (rom)

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1 KOMMENTAR

  1. Wenn doch die Rallye soo wichtig ist für die Wirtschaft, warum legt man sie dann nicht einfach in eine Wirtschaftsarme Zeit? Z.B. in den März oder den November. In allen andern Monaten ist doch in Trier jede Menge los und die Hotels eh voll.
    Was man für 85 tsd Euro alles an Spielplätzen und Schulen auf Vordermann bringen könnte.

  2. Ganz einfach, weil die FIA die Vorgabe macht wann und wo die einzelnen Rallye-Stationen innerhalb des World Championship sind. Da hat sowohl der ADAC als auch die Stadt Trier keinen Einfluss drauf! Sicherlich kann man für 85.000 Euro vieles anderes machen – aber man muss einfach den wirtschaftlichen Erfolg sehen. Sehr viele Restaurants, Gaststätten, Hotels, Pension und und und profitieren sehr stark von dieser Rallye! Es gibt bereits jetzt Hotels die keine Kapazitäten mehr zur Rallye haben, aufgrund der Besucher. Gleichzeitig ist die Außenwahrnehmung der Region sehr groß da sie in die ganze Welt getragen wird, Fans kommen von überall.

  3. Da war also eine Sitzung vom Dezernat Egger. und alle reden/schreiben nur von der ADAC Rallye und deren immensen kosten von sage und schreibe 85000 Eu. Das in der gleichen Sitzung aber 3 neue Feuerwehrautos für die Berufsfeuerwehr beschlossen werden sollten (kosten bestimmt 1 Mio ) , darüber redet keiner. Und das , obwohl die alten Spielzeuge noch relativ neu und wohl weit unter 100000 km sind. Ich denke, das sind Spielzeuge, die so nicht sein müssen.

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