Steinschlaggefahr an der Burg in Saarburg

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    SAARBURG. Der provisorisch angelegte Arbeitsweg für Bau- und Weinbergsfahrzeuge sowie die Fußwege oberhalb des Stadens sind wegen Steinschlaggefahr ab sofort für Fußgänger gesperrt. Eine entsprechende Absperrung mit Beschilderung ist angebracht. Hintergrund sind die in dieser Woche gestarteten Fels-Sicherungsarbeiten im Hang unterhalb der Burganlage.

    Bereits in den Vorjahren hat die Stadt immer wieder kurzfristig Ausbesserungsarbeiten im Burghang umsetzen lassen. Mit dem Ziel, ein Gesamtkonzept für den Burghang zu erstellen, hat die Stadt 2013 ein Gutachten beim Geologischen Landesamt in Auftrag gegeben. Dies, sowie die Untersuchungen zweier Ingenieurbüros, bilden die Grundlage der aktuellen Arbeiten. Im ersten Bauabschnitt geht es um die akute Steinschlag-Sicherung. Dazu lösen durch Seile gesicherte Höhenarbeiter einer saarländischen Spezialfirma an mehreren Stellen des Hangs absturzgefährdete Felsmassen heraus und tragen sie ab. Im Anschluss daran werden zur Stabilisierung des Felsens Nägel im Gestein verankert. Zusätzlich wird der Felsen mit Drahtseil umgürtet. Wo notwendig, sollen zudem Schutznetze angebracht werden. Dieser erste Bauabschnitt soll bis Ostern abgeschlossen sein.

    Der zweite Bauabschnitt sieht das Anbringen eines drei Meter hohen Steinschlag-Fangzauns unterhalb der Felsnasen und parallel zum Weg vor. Diese Arbeiten sollen nach Ostern beginnen. Vier Wochen sind angesetzt.

    Die Kosten für das „Gesamt-Paket“ schätzt die Stadt auf rund 220 000 Euro. Eine Übernahme aus Fördermitteln des Investitionsstocks ist beim Land Rheinland-Pfalz angemeldet. Das Land hat Anfang März den vorzeitigen Baubeginn genehmigt. „Auch wenn die Zuschuss-Frage noch nicht geklärt ist und wir auf eine Förderung zwischen 40 und 60 Prozent der Gesamtkosten hoffen, wollten wir den Beginn der Arbeiten nicht länger aufschieben. Die Sicherheit der Anwohner unterhalb des Burghangs im Staden hat für uns absolute Priorität“, sagt Bürgermeister Jürgen Dixius. (red)

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