H & M will den Rauswurf von Damiano Quinto

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TRIER. Damiano Quinto hat Betriebsräte anderer Filialen von H&M beim Schlichten von innerbetrieblichen Konflikten in so genannten Einigungsstellen unterstützt. H&M sieht in diesem Engagement eine Nebentätigkeit, die das Unternehmen wegen angeblichem Verstoß gegen Loyalitätspflichten verbieten möchte.

Damiano Quinto hatte sich im Vorfeld seiner Unterstützertätigkeit für andere Betriebsräte rechtlich beraten lassen, ob das Nebentätigkeitsverbot in seinem Arbeitsvertrag, auf das sich H&M in den fünf Kündigungsbegehen bezieht, wirksam sei. Unabhängig voneinander hatten ihn mehrere Rechtsanwälte bestätigt, dass die Regelung unwirksam ist.

„Das Landesarbeitsgericht entscheidet am Donnerstag, den 20. März, über die rechtmäßige Kündigung von Cosimo-Damiano Quinto. Anlässlich dieser Entscheidung drücke ich erneut meine Solidarität mit Damiano Quinto aus. Seit 2012 versucht H&M den Trierer Betriebsratsvorsitzenden fristlos zu entlassen. Damiano Quinto hat sich stets für die Beschäftigten bei H&M nicht nur in Trier, sondern bundes- und europaweit eingesetzt. Als Schlichter vermittelte er zwischen Belegschaft und Geschäftsführung von H&M. Damiano Quinto wird von ver.di, der KAB und vom DGB Trier unterstützt. Auch ich als Bundestagsabgeordnete und DIE LINKE stehen hinter Damiano Quinto“, erklärt die Bundestagsabgeordnete Katrin Werner.

„Ich würde mich freuen, wenn alle, die für Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Einzelhandel kämpfen, am Donnerstag, den 20. März, um 10 Uhr Damiano Quinto und die Beschäftigen bei H&M bei der Kundgebung am Hauptmarkt unterstützen“, so die Abgeordnete weiter. (red)

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