Aggressiver Ladendieb widersetzt sich Festnahme

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TRIER. Am späten Montagnachmittag, den 17. März, kam es in einem Kaufhaus in der Trierer Innenstadt zu einem Diebstahl eines Parfüms im Wert von 120 Euro. Der 22-Jährige Tatverdächtige wurde bei Tatausführung von einem Ladendetektiv beobachtet, konnte jedoch das Kaufhaus mit dem Diebesgut verlassen.

Der Ladendetektiv nahm dann zusammen mit einem Angestellten die Verfolgung auf. Vor dem Kaufhaus konnte der Verdächtige zunächst festgehalten werden. Er wehrte sich jedoch, konnte sich losreißen und mit dem Diebesgut weiter in Richtung Porta Nigra flüchten. Der Angestellte verfolgte den Verdächtigen dann weiter.

Ein Polizeibeamter, der sich in seiner Freizeit zufällig in der Innenstadt aufhielt, beobachtete das Geschehen vor dem Kaufhaus und nahm ebenfalls die Verfolgung auf. Die Polizei wurde zwischenzeitlich telefonisch von dem Angestellten über den Sachverhalt informiert und entsendete eine Streife. Letztendlich konnte der Verdächtige in der Kloschinskystraße durch Kräfte der Polizeiinspektion Trier festgenommen werden. Der Verdächtige wurde gestern dem Haftrichter vorgeführt und Untersuchungshaft angeordnet. (red)

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1 KOMMENTAR

  1. Wenn der Dieb das in seiner Heimat getan hätte, wäre ihm gemäß Gesetz der Scharia die Hand abgehackt worden.

  2. @ 1. T. Molitor.: Nein, das ist überhaupt nicht lächerlich sondern endlich mal richtig und Konsequent. Durch die Tätlichkeit ist nämlich aus einem Diebstahl ein Raub geworden.

  3. Herr Molitor, das ist nicht lächerlich, sondern (endlich) mal richtig und konsequent.
    Den es handelt sich , durch den Angriff, ja nicht mehr um einen einfachen Diebstahl , sondern um einen Raub ( §249 StgB oder gar § 250 StgB).
    Und wenn es sich bei dem mutmaßlichem Täter z.B. um eine Person handelt, die keinen festen Wohnsitz hat oder aus dem Ausland kommt, oder Flucht-/Verdunkelungsgefahr besteht geht es Standartmäßig in die Gottbillstraße .

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