Eintracht Trier verliert in Koblenz

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KOBLENZ/TRIER. Immer noch kein Dreier im Jahr 2014. Nach einer mäßigen Leistung der Trierer Eintracht verlor das Team auch ihr Spiel gegen die TuS Koblenz mit 0:1. Nach guten Phasen zu Beginn beider Halbzeiten, in denen die Eintracht gut nach vorne spielte, allerdings kaum Großchancen erspielen konnte, übernahmen die Koblenzer das Spiel und brachten den Trierern die fünfte Niederlage der laufenden Saison bei.

 

Trainer Roland Seitz forderte vor dem Spiel drei Punkte, um den Anschluss nach oben zu halten. Verzichten musste er dabei auf den gelb-gesperrten Spielmacher Alon Abelski. Marco Quotschalla rückte ins Mittelfeld, neben Sylvano Comvalius stürmte Christoph Anton von Beginn an. Michael Dingels rückte zudem wieder in die Innenverteidigung.

Das Fehlen von Spielgestalter Abelski sollte sich als gravierend herausstellen. Nach einem guten Beginn in Halbzeit eins mit zwei Chancen durch Quotschalla, kam Koblenz besser ins Spiel. Gerade bei Standards sah die Trierer Hintermannschaft alles andere als sattelfest aus. In der 21. Minute war es Chris Keilmann, der das Remis festhielt. Auch schlichen sich, wie in den letzten Wochen zuvor, individuelle Fehler in das Spiel der Eintracht. Nach einem Fehlpass von Torge Hollmann konnte sich das Team von der Mosel beim Koblenzer Stürmer bedanken, der aus zwölf Metern das Tor verfehlte.

In der zweiten Halbzeit fiel der Trierer Eintracht nach vorne nicht mehr viel ein. Gegen auch nicht überzeugende Koblenzer wurde das Spiel, dass die Mannschaft in der Vorrunde ausgezeichnet hatte, eingestellt. In der 65. Minute dann die logische Konsequenz. Ein Freistoß segelte in den Trierer Strafraum und wurde aus kurzer Distanz von Patrick Stumpf über die Linie gedrückt.

Wer gedacht hatte, dass nun ein Aufbäumen des SVE zu erwarten sei, sah sich getäuscht. Die Gastgeber waren dem zweiten Tor näher als die Eintracht dem Ausgleich.

Nach der Niederlage beträgt der Ruckstand der Eintracht zu Platz zwei bereits zwölf Punkte, ein Rückstand, der kaum noch aufzuholen ist.   

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