Im Derby ein Zeichen setzen

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TRIER. Der Sieg gegen Bietigheim ist Geschichte, im Rheinland-Pfalz-Derby am Samstag (19.30 Uhr, Arena Trier) gegen die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern werden die Karten neu gemischt. Nach dem ersten Erfolgserlebnis seit mehr als zwei Monaten gehen die Trierer Bundesliga-Handballerinnen allerdings mit ganz neuem Selbstbewusstsein ins erste Heimspiel der Abstiegsrunde.

„Solch ein Sieg setzt immer Kräfte frei“, sagt Co-Trainerin Jana Arnošova, ergänzt aber im selben Atemzug, „alle in der Mannschaft wissen, dass noch nichts erreicht ist.“Denn trotz vier Punkten Vorsprung auf Aufsteiger Bensheim, kann in den verbleibenden neun Partien noch viel passieren. Da würde ein weiterer Erfolg, noch dazu im Derby, für weitere Ruhe sorgen. Gegen Koblenz/Weibern wollen und müssen die Miezen vor allem im kämpferischen Bereich da weitermachen, wo sie gegen Bietigheim aufgehört haben. „Es ist ein Derby, da müssen wir um jeden Millimeter der Halle kämpfen, dahin gehen wo es weh tut“, erklärt Arnošova. Und ergänzt: „Aber auch eine gewisse Ruhe und Nervenstärke ist erforderlich.“

Die Gäste aus Koblenz/Weibern haben eine schwierige Zeit hinter sich: Nach der überraschenden Trennung von Ex-Miezen-Trainerin Ildiko Barna und dem Weggang von Spielführerin Svenja Huber um die Weihnachtszeit – auch sie war von 2008 bis 2010 an der Mosel aktiv – ging sportlich nicht viel. Lediglich zwei Siege konnte die Mannschaft von Neu-Trainer Christoph Barthel in der Rückrunde für sich entscheiden. Auch die Miezen machten sich Ende Dezember die Turbulenzen des Gegners zu Nutze und gewannen mit 29:27. Gegen eine Wiederholung hätten alle Beteiligten auch am Samstag nichts einzuwenden.

Der Optimismus im Lager der Miezen ist groß, „um zwei Punkte einzufahren, muss jede Einzelne allerdings ihre Top-Leistung abrufen“, so Arnošova. Die Tschechin hofft zudem auf eine tolle Kulisse: „Wir brauchen eine volle Halle, wir brauchen den siebten Mann im Rücken. Das kann am Ende vielleicht den Unterschied ausmachen.“ Bis auf die Dänin Maria Kroyer (Knieverletzung) kann Spielertrainerin Cristina Cabeza Gutiérrez auf den kompletten Kader zurückgreifen. (red)

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