Oben dran bleiben und unten Luft verschaffen

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    SALMROHR/MEHRING. In der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar gehen die regionalen Protagonisten selbstbewusst in die anstehenden Aufgaben. Sowohl der FSV Salmrohr als auch der SV Mehring haben sich mit Siegen am vergangenen Spieltag das notwendige Selbstbewusstsein geholt.

    FSV Salmrohr – TSG Pfeddersheim (Samstag, 15.30 Uhr, Salmtalstadion)

    Auf den ersten Blick eine lösbare Aufgabe für die Gastgeber, die entgegen der Tradition mit zwei Siegen aus der Winterpause kamen und nun auf einen Gegner treffen, der seit neun Spielen (fünf Remis, vier Niederlagen) nicht mehr gewonnen hat. In dieser langen sieglosen Phase sind die Rheinhessen auch längst aus der Spitzengruppe herausgefallen, zu der sie nach dem 1:0-Sieg im Hinspiel und danach auch noch zählten. Salmrohr hat in den beiden zurückliegenden Wochen nicht nur von der eigenen optimalen Ausbeute sondern auch von den Ausrutschern der Konkurrenz profitiert und ist als Zweiter mit nur noch einem Punkt Rückstand sogar dem Spitzenreiter FK Pirmasens auf die Pelle gerückt.

    „Wir wollen die Gunst der Stunde nutzen“, sagt Jörg Stölben, der gemeinsam mit Uwe Schüller für Training und Coaching verantwortlich ist. Der Übungsleiter rechnet mit einer schwierigen Aufgabe, „weil wir wohl auf einen defensiv eingestellten Gegner treffen, gegen den wir gegenüber den ersten Auftritten im neuen Jahr spielerisch zulegen müssen.“ Daneben erwartet er auch eine Steigerung beim Umschalten, „vor allem in der eigenen Rückwärtsbewegung“, um nicht in die zu erwartenden Konter der TSG zu laufen.

    Die Personallage bei den Salmtalern hat sich noch nicht entspannt. Vermutlich werden erneut nur drei Feldspieler auf der Ersatzbank sitzen. Bekanntester Akteur bei den Gästen, die gewöhnlich sehr rustikal auftreten, sind Björn Miehe und Tobias Klotz.

    FK Pirmasens – SV Mehring (Samstag, 15.30 Uhr, Stadion Husterhöhe)

    Wenn der Drittletzte der Liga beim Spitzenreiter antritt, fällt schon mal der Satz: „Wir haben nichts zu verlieren.“ Damit konfrontiert, widerspricht Mehrings Trainer Frank Meeth vehement. „Wir müssen unsere Punkte nicht zu Hause holen, wir müssen auch auswärts punkten.“ Das klingt eher nach einem frommen Wunsch als nach objektiver Zielsetzung. Nicht nur, weil man bei einem Titelkandidaten antritt. Viel schwerer wiegt, dass die Moselaner aus elf Auswärtsspielen nur einen Punkt mit nach Hause bringen konnten. „Das hilft nichts“, sagt Meeth, „wir müssen auch auf fremden Plätzen damit anfangen, Erfolgserlebnisse zu feiern.“

    Seine Hoffnung ruht nicht nur darauf, dass sich seine Elf offensichtlich im Aufwärtstrend befindet, sondern auch darauf, dass der FKP, wie die 0:1-Niederlage in Betzdorf am vergangenen Spieltag zeigt, noch nicht in Topform ist. Mut macht auch die Erinnerung an das Hinspiel, das Mehring sensationell mit 4:1 für sich entscheiden konnte. Yannick Müller und Marcel Selmane werden wohl noch nicht im Aufgebot stehen, denn registriert der Coach „eine größer Konkurrenz, die uns auch nach vorne bringt.“

    Die Hausherren sind natürlich auf fast jeder Position exzellent besetzt, „sonst würden sie auch nicht oben stehen.“ Aus einer Reihen erstklassiger Akteure ragen Attila Baum, Andreas Haas, Ex-Bundesligaspieler Sebastian Reinert und Torwart Jens Steigelmann heraus.

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