AG Frieden: Sozialstandards müssen in Bangladesh und Trier gelten!

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    TRIER. „Sozialstandards in Bangladesh und Trier“ fordert die Straßentheatergruppe der AG Frieden Trier am Montag, den 17. März am Hauptmarkt vor der H&M-Filiale. Von 15:30 Uhr bis 16:30 Uhr wird die Gruppe dort eine Kundgebung der Gewerkschaft ver.di unterstützen.

    „Es ist nicht akzeptabel, dass gewählte Betriebsräte behindert werden oder wie bei H&M Trier gegen Damiano Quinto 5 Kündigungsanträge gestellt hat“, kritisiert Markus Pflüger von der AG Frieden. Am 20.März verhandelt das Landesarbeitsgericht in Trier über diese Anträge. Auch die Firmen Natus, Burger King, Legoland, Toys `R` Us, Steak­hauskette Maredo, Pohl-Boskamp und First Solar versuchten Betriebsräte loszuwerden.

    „Wir wollen mit der Unterstützung der Aktion darauf aufmerksam machen, dass immer häufiger demokratisch gewählte Betriebsräte unter Druck gesetzt werden. In Trier betrifft es das Betriebsratsmitglied Damiano Quinto von H&M, gegen den die Geschäfts­führung fünf Kündigungsanträge gestellt hat“, so Pflüger.

    „Jeder ist eingeladen bei der Aktion mitzuwirken und sich zu informieren – wir wollen, dass die Kunden erfahren, wie ihre Kleidung produziert wird und welche Auswirkungen unfair produzierte Billigkleidung hier und in den Produktionsländern hat“, so Esther Brojdo FÖJlerin der AG Frieden, die beim Straßentheater mitwirkt.

    „Die Straßentheatergruppe der AG Frieden weist mit ihrem Auftritt darauf hin, dass neben dem Verkauf der Kleidung in Trier auch die Produktion der Textilien unter problematischen Arbeitsbedingungen stattfindet. Die Fabrikbrände in Bangladesch mit vielen Toten im letzten Jahr sind die Folge von niedrigen Sicherheitsstandards. Die gleichen Firmen, die hier Betriebsräte entlassen,  produzieren in Billiglohnländern unter menschen­ver­achtenden Bedingungen. Wir fordern Sozialstandards entlang der ganzen Produktionskette von Bangladesh bis Trier“, so die AG Frieden, die sich für fairen Handel einsetzt und weiter: „Damit Fair Trade City Trier keine leere Hülle ist, müssen faire Arbeitsbedingen für alle ArbeitnehmerInnen gelten!“

    Die AGF unterstützt die „Kampagne für saubere Kleidung“ und fordert eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen und soziale Verantwortung in der globalen Textilindustrie: http://www.saubere-kleidung.de

    Ansprechpartner für Rückfragen Markus Pflüger (Tel.:0651 9941017) (red)

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