Jugendlicher droht Straftaten an seiner Schule an

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    WALDRACH. Spätestens seit dem Amoklauf von Winnenden, bei dem 15 Menschen den Tod fanden und der sich am 11. März zum fünften Mal jährte, ist die Gesellschaft besonders sensibilisiert, wenn es um die Androhung von Straftaten an Schulen geht. Demzufolge reagierte die Polizei unverzüglich, als sie die Meldung erhielt, dass ein Jugendlicher möglicherweise eine Straftat an seiner Schule plant.

    Ein 16-Jähriger aus der Verbandsgemeinde Ruwer hatte am Mittwoch, den 12. März, am Nachmittag über einen vielgenutzten Nachrichtendienst per Handy ankündigt, am Donnerstag, den 13. März, in seiner Schule in Waldrach mehrere Menschen verletzen zu wollen. Er wurde am Mittwochabend in Polizeigewahrsam genommen.


    Eine Bekannte des Schülers hatte am Mittwochabend mit ihren Eltern die Polizei aufgesucht, um den Inhalt der Nachricht dort bekannt zu geben. Darin drohte der Jugendliche, am folgenden Tag in der Schule mehrere Personen verletzen zu wollen.

    Die Ermittler reagierten sofort und suchten die Wohnanschrift des Tatverdächtigen auf. Er wurde in Polizeigewahrsam genommen. Bei einer Durchsuchung wurden keine Schusswaffen gefunden. Andere Gegenstände, die als Schlagwerkzeuge dienen können, wurden zusammen mit elektronischen Geräten des Jugendlichen sichergestellt.
    Der 16-Jährige befindet sich offenkundig in einer persönlichen Ausnahmesituation. Er ist in ärztlicher Obhut.

    Schulleitung und Polizei haben aufgrund besorgter Nachfragen von Eltern auf der Homepage der Schule mitgeteilt, dass keine Gefahr mehr besteht. Die Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten eingeleitet. (red)

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