Mehr Einbrüche und Raubüberfälle

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    TRIER. Am Mittwoch, den 12. März sind in Trier und im ganzen Land die Kriminalitätsstatistiken für das Jahr 2013 vorgestellt worden. Dabei ist sowohl eine Steigerung bei der Anzahl der registrierten Straftaten als auch bei der Aufklärungsquote registriert.

    Für den Bereich Trier nannte Polizeipräsident Lothar Schömann einen Rekordwert von 66,5 Prozent aufgeklärter Fälle. Allerdings liegt die Anzahl der Straftaten (36 822) um sieben Prozent höher als im Jahr 2012. Laut Schömann sind für diese Steigerung in erster Linie Verstöße gegen das Asyl- und Aufenthaltsrecht in Zusammenhang mit der Zentralen Aufnahmeeinrichtung in Trier zurückzuführen. Dabei würde selbst unerlaubtes Entfernen vom Aufenthaltsort in die Statistik Eingang finden.

    Trotz der gestiegenen Zahl der Straftaten stellte Schömann daher fest: „Das Risiko, im Präsidialbereich Trier Opfer einer Straftat zu werden, lag trotz des Anstiegs im vergangenen Jahr wieder unter dem Landesdurchschnitt.“ Sein Fazit: „Die Region zählt nach wie vor zu den sichersten im Land.“

    Innerhalb der registrierten Straftaten gibt es eine starke Zunahme im Bereich der Wohnungseinbrüche. Dass die Aufklärungsquote hier unter 50 Prozent liegt bereitet den Ermittlern natürlich Sorge. Dafür machen sie eine höhere Professionalität der Täter verantwortlich.

    In Trier wird außerdem eine Zunahme bei Raubüberfällen und rechtsextremen Taten verzeichnet. (red)

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