Eintracht zu Gast in Koblenz

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TRIER. Am kommenden Sonntag (16. März, 14 Uhr, Stadion Oberwerth in Koblenz) gastiert die Trierer Eintracht beim Rheinlandrivalen und Tabellendreizehnten in Koblenz. Dieses Meisterschaftsspiel ist zugleich der Testlauf für den Rheinlandpokal, in dem Trier im Viertelfinale ebenfalls bei der TuS antreten muss.

Beide Mannschaften starteten alles andere als gut nach der Winterpause und wollen mit einem Sieg die kritischen Stimmen im Umfeld besänftigen. Die Eintracht will mit einem Sieg die Chance auf den Aufstieg in diesem Jahr wahren, der TuS will sich schnell aus dem Tabellenkeller verabschieden.

Groß war der Frust bei einigen Fans der Eintracht nach dem enttäuschenden 1:1 gegen den Tabellenletzten aus Pfullendorf am vergangenen Wochenende. Mit nur einer Chance und einem traumhaften Freistoß, gelang es den Gästen aus Baden-Württemberg einen Punkt aus dem Moselstadion zu entführen. Die Fans hoffen, dass es im Derby bei der TuS Koblenz anders laufen wird und ihre Mannschaft drei Punkte einfahren kann.

Die Koblenzer erwischten nach der Winterpause einen noch schlechteren Start als die Trierer. Mit nur einem Punkt aus drei Spielen stehen sie in der Tabelle nur zwei Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz. Den ersten Punktgewinn konnten die Gastgeber am vergangenen Wochenende gegen die Spielvereinigung Neckarelz verbuchen. Trainer Evangelos Nessos gab nach dem Spiel zu, dass es kein glanzvolles Spiel gewesen sei, man aber versuchen wolle, „diesen Punkt gegen Trier zu vergolden.”

Etwas dagegen hat mit Sicherheit Roland Seitz, Trainer der Eintracht, der nach dem letzten Spiel bei seinen Spielern zu viel vermisst hat. „Ein Punkt gegen Pfullendorf kann nicht unserer Anspruch sein“, sagte Seitz. Für die 05er gilt es im Derby in Koblenz nicht nur drei Punkte einzufahren, sondern auch die Fans wieder positiv zu stimmen. Viel zu schnell kippt die Stimmung auf den Tribünen ins Negative. Sollte am Deutschen Eck gegen den Rivalen aus Koblenz auch kein Sieg gelingen, müssen sich die Mannschaft und das Umfeld wohl auf unruhige Zeiten einstellen. Ein Dreier ist also Pflicht, wenn man wieder ein bisschen Ruhe reinbekommen und vielleicht doch noch auf den Zug Richtung Liga 3 aufspringen möchte. (bas)

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